496 !§. m. Histori der Gelehrtheit.
poch so viel in Rom waren/ er dannochmeistentheils sechsten seine Encklen imschrci-ben, schwimmen undAnfangs-Ubungen un-terwisen habe. Wann sonst die Teutscheohne Bücher und ohne Künste gewesen,ist doch nicht zu glauben, daß sie nicht weni-grst einige Schnfftmahl oder Zeichen ge-habt, mittelst deren sie ihre Gemüths-Bil-der ausdrucken kunten,wre es den altenEgy-ptiern gewöhnlich wäre; um so mehr, alslacirus von ihnen gederrckek, (Iuoäcele-brädant carminibus rintiguis (guoct unumrrpuä illo« memonT Lc.inn3llunöAenu8 eil)^uisconem Oeum terr» eclitum Lcc. Ich
halte es dannenhero für eine nothwendigeSach, daß die Kinder, so da Bürgerlicheinmahl leben sollen, und n icht zu Knechtli-cher Arbeit gewidmet seynd, in ihrer Land-Sprach lesen und schreiben lernen.
4- Aber die Litteratur von welcher wirjetzo reden bestehet in denen Lehr,Übungen,die mit dem leeren Namen der Wissen-schafften beehret werden. Ich habe gesagt,mit dem leeren Nahmen: dann jene so voneinigen Zünfften der Welt-Weisen seyndWissen'chaffren genennet worden, seyndanderes nichts als lautere Meynungen, sovon anderen änderst verstanden, und mitwahrscheinlichen Gründen aufhunderterkyweiß jepnd verfochten worden, wie es me