dem gemeinen Wesen nützlich s2 5
na rlignus lis, ni te cslliciitzs teZat, po-tentra nimia weatur Lc.
s. Daß die Wissenschafften den Verstandschärffen und vollkommen machen sollen,ist nicht durchgehend wahr, sondern nurmiteinigerAusnahmzubeiahen. Die wah-re Vollkommenheit des Verstands bestehetdarinn, daß er das wahre als wahr, unddas falsche als falsch ansehe: die Betrach-tung aber schlechthin genommen ist nichtdie rechte Vollkommenheit. Nun ist dieWahrheit zweyerley. Die erste oder höch-ste, und die abstammende. Die erste istGOtr sechsten, und was umb ihn ist: wel-chen aber zu sehen und zu erkennen vonunseren Wiffenschafften nicht herrühret son-dern von dem Liecht einer unermessenerrGnad eben desselben, welches denen Icriowngleich so vil Tugend und Krafft mitthei-le,, als den studierten, daß sie können übersich selbst aufsteigend eintretten in die innereSchatz-KammerenGöttlicherGroß-Macht,und deren Geheimnussen beschauen. Warenicht ^ntoniu5 und kräncilcus die HeiligeMänner, wie auch die H. Catharina von» Eiena, lMsrion, ^Lczrius, und andereausser der Zahl der Gelehrten, waren sienicht viel einer höheren Beschauligkeit, als^verroes, ^lcx^näer, vemocritus, Lpicu-rus, ärittjppus, ^r>U8,UNd andere,welcheentweder GOtt selbst gelaugntt, oder seine
ewige