dem gemeinen Weftn nützlich. 541
das Fahnfchrvitrgen und VolliZiren oderBockspringen. Welches zwar endlich nochdiesen Vortheil bringet, daß die Leiber da-durch erstarcken, hurtig und zu Kriegs-Arbeiten geschickt werben. Allein wannman will starcke Leuth haben, warumbthut man dem jungen Adel so zärtlich, underzihet ihnaufalle Weiß so kützlich? Einerauhere Auferzihung, schlechtere Kost,Hunger, Durst, Frost und Hitze leiden,eine harte Liger-Stadt, die nach der Rö-mer und noch jetzo der Türcken-Art einge-richtete Leibs-Ubungen in lausten, schwim-men, werffen, ringen rc. wurden schon ge-nug seyn einen starcken und zum Krieg tüch-tigen Adel herzustellen: es hatte solcheskünstlichen Geprängs nicht vonnvthen.Nicht änderst ist zu reden von der Zägereyund dergleichen. Und wann es au^ dieLeuth ankommet, welche ab dem Krieg(wie Wich gar alle Leuth thun sollen) einenAbscheucn tragen, was ist ihnen Zu thunlöblich-und ersprießlicher: den Himmels-Laust, die geheime Bewegungen der Natur,die Begebenheiten der allen Zeit, und dieaus selber hinterlassene Schafften zu durchstzrüblen; oder aber mit blossem Geschwätz,vffteren Gesellschafften, Vanketiren rc.seine Täg hinrichten? Oder sollen WeichtM Leuth zu Schusteren, Schneidern undWebern werden, und an statt der Febee