Ii6. Gb es leicht
mahlen zu behenderen Verstand bey die sogenannte Different-Schrifften, indeme mandie merckwürdigste Namen, Worte undMaterien mit einer anderen Schrifft aus-drucket, als sonst der Cörper des Buchshat; nemlich bald mit Venedischer oderCursiv-Schrifft, mit Versal-Capital-undandern. An welchen und allen obgesagtendie alte Bücher Mangel hatten, und da-hero weit schwehrer zu lernen waren-
z. Weiters was den Vortrug selbstender Alten betrifft, seynd ihre Lehr-Büchergemeiniglich in weitschweiffigen penoäisnach Gewonheik der Asiatischen Wohlre, >denheit verfasset, also daß es grosse Mühebraucht, biß man die Glieder (ohngeach-tet sie jetzo im Druck mit iluerpunLUoneri,Numern rc. versehen) von einander unter- !scheidet, und deren Aneinanderhang deut-lich bcmercket, ohne welches doch nimmer- ,mehr etwas begriffen oder gelernet werdenkan. Wir erfahren solches nicht nur in deskiÄwni8,Ciceronis öcc. sondern auch inderheiligen Kirchen-Vätteren hinterlassenen,Wercken. Die Leuth so von der Scholastik >fchen Theologie weg aufdie kstres kommen,'empfinden es anfänglich wohl, was ich sage,wann sie änderst nicht in Lesung etlicher Bü-cher ^nllc>teli8 , e. g. Kdetoricorum, ?o-liricorum scc. oder des äcnscL, klätom'b,
Lice-