Band 
IV. Theil
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548 N. n6. Db es leicht

wäre, ausweisen kunte. Es ist bekannt/daß des Pythagoras seine Schüler, sodoch keine Kinder/wie etwann jetzo, sondernwohl reiste Leuth waren/fünff Jahr zustudieren hatten/ ehe sie noch ein Wertsprechen durstten von deme/ was währendgantzer dieser Zeit gelehret worden. Undwie lang wurden wohl die Schul-Iahr ge-währet haben/ wann dieser Alte seine Lehrmeiner frembden Sprach vorgetragen undhiemit die Nothwendigkeit gehabt hätte/seinen Schülern vorhero auch die Sprachselbst beyzubringen? In der Theologeywie lange Zeit muste ein H. Basilius undGregorius vonNaziantz/ einHieronymus/und andere mehr zu bringen/ davon theilsihre eigne Bekanntnussen hcraussen seynd,bis sie die Schwierigkeiten aus dem Weeggeraumer / und zur Klarheit gelangetseynd ? So ist es 6regono VI. so L.K»-dano, so /^nsslmo erganaem Und di- 'fes wäre nicht die letzte Ürsach/ daß invorigen Zeiten so viele Ketzereyen entstan-den , welche alle meistens nur die verborg-niste Geheimnussen Z. E. der Dreyeinig-keit/ der Menschwerdungrc. angehen .wei-len nemlich die Visen Dingen nachsinnendeLeuth in dem grossen Meer irr wurden;da hingegen heutiges Tags man eben diseGeheimnussen zwar genau und vilsältig »untersuchet/ doch aber indenenftlben wenig

und