Band 
IV. Theil
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der Litteratur. §77

> davon sie keinen Verstand haben , längst ver-

^ gessen seyn wird. Gesetzt aber es bringt dieses

^ üuckum weder einen grossen Nahmen, noch

> Ehre, noch Beförderung zu Wege; ist dann daS

l allein gut, was von den meisten gelobet wird,

^ oder einen hoch aus Brrt hebet ? und soll mau

! nich s vor nützlich halten, als was einen grosse

! Lodsprüche, und liessReverentze hoffen läst

, Der E Hr-Geitz verräch sich hier allzu deutlich;

. er ist aber dabey so blind, daß er nicht siehet,

^ es werde auf solche Weiße nichts nützlicher in

. der Welt seyn, als das Geld- Denn wer

^ Geld hat, kau nicht nur Pfarr, vo-

^ Kor, Rathsherr, sondern auch wohl Lsräl-

ml, ja gar Padst werden.

- w.Haß manche Hof-Leute die ko'^bisto-

, r«8 Pedanten nennen, thut nichts zur Sa-

i che: Denn Leute, die mit ihrem Urtheile so

, zuplahen, möchten wohl, wenn es auf ihren

- Ausspruch ankäme, der Meißheit selbst den

j Staubbesen zu erkennen. Wer wolle nun

jl daraus schliesset), daß die Weißheit nichts nüs

r tze sey ? Es ist ja mehr als zu bekannt, wie So -

„ crales aufAnstrfften einiger Grossen zu Athen,

- als ein Atheiste, und Verführer der Jugend

, An ihm von dem Schärffrichter zu gebrachten

, Gisst, Becher ausirincken müßen. Es seind

§ nicht alle HossLeute klug: auch nicht alle Pe-

y danken, weiaie von vornehmen Persohnen da-

>, vor ausgegeben werden. Ich kenne aber ge-

,, lehrte und kluge Staats, Bedienten, welche

p lV, Theil. Oo die