k. Ursprung der gelehrten Htstori. 59 t
h Repudlic angesehen: in welchen immer einige>< hochgestudime Männer umb die Ober Herr-schafft strettten, ihre Partheyen und Anhänger1 haben , nach deren ipte Mxn sich eine Anzahl» der geringeren Bürger zu halten pfleget, und- bey denen es ja so hitzig, so unordentlich, und>, so einbilderisch hergehet, als in keinen Polltiin schen Staat. Einer will in Sprachen, einerS in der Oi6, ein anderer in derEeschicht, diseein der Menge der Schafften, jener in allemden Vorzug haben. Man hak ein besonderesk Absehen , umb prsecociter oder vor der Zeit> gelehrt zuseyn: man haltet es vor eine der grö-
* sten Glückseeligkeiten, nit etwas gründlich,, sondern ohne Lehrmeister aus seinen eignene Gehirn ergriffen zu haben. Auch das Frau-
* enzimmer menget sich in dise Republic,sonder-^ bar die Poelerey ein. Und wann man nun so1 weit gekommen, daß man für einen pohkittor^ oder ?olim3khen giltet, so muß man es für so^ groß achten, als hätte man eine Republic bey
* ihrer Freyheit erhalten, oder das unterdrückteVattertand vom Feind errettet, oder die Tür-
* ckifche Macht aus Ungarn weg geschlagen, oder' mit 8cipione einen Triumph gehalten.
* '9- Was nun in diser gelehrten Republice sich zutraget, die Versöhnen, so darinN ihre" Comödie spielen, ihre Werck , Meinungen,^ Und kats: die Mittel, deren sie sich bedienen^ ).e. der Buchdrucker, Buchhändler :c. alles^ disee gehöret zur .^orikis oder Uiliori» UtterL-