Ursprung der wisienscbaffksn. 7' 7
die Römer wegen ihrer Gerechtigkeit wüstengroß zumachen und auch weil ein so ungeheureMenge Land und Leuth unter ihrem Gebort stun-de, so kunle es natürlich kaun» änderst seyn,als daß es gar vil mit Rechts,Sachen zu thungäbe- Darumb gaben sich einige vorser ltchdie Mühe, alles dahin einschlagende genauerzu bemercken und zubestimmen. Dise nach-dem sie einmahl bekannt wurden, hatten gleichden Zulauff vom gezäncktschen Volck, so sichihres Raths erholete. Weil sie dann mit be-sonderen Fleiß dazu sich bereitet hatten, undihre Anfchläg öffters gelungen, auch endlich er-schiene , daß sie vfft mehr, als die Richterselbst verstunden, so kamen sie m solchen Cre-dit, daß ihre Reden als wie die Aussprüch derCibylien nicht nur von den Partheyen, son-dern auch von den Richtern selbst angenom-men wurden. Es hießen dise Perlohnen )u>>8pruäentez, oder ^urisconlulti Rech s-Gelehr-te, Rechts-Bescheidene, Rechts, Erfahrne -und ihre Aussprüch hiessen kelponls prusten-wm, aus denen hernach grossen Theils dasjus komznum gesammkt worden.
8. Weiter haben d»e Römer nichts hinzuge-than. Dann die Oitics/ so auch bey ihneneinzureissen bequnte, wäre wie sie noch ist, kei-ne besondere Disciplin, sondern ein Stuck derLrsmmzkic, und haben sie schon die Griechenhoch getriben: wie dann ärittsrckus des ka-men Gedichte so scharff untersuchet, daß erP p ; kaum