I§. i/r.Von der Wappen-Dunste k2i171.
Der VI. Theil vom Helm/ und
Helm-Kleinodien.
r. Helm > Franhösisch tteaume, was die-ses seye ist gar bekannt.
2 Es seynd geschlossn« oder Stech-Helm so von geringen Leulh geführt werden,lind offene oder Tburnier Helm»
z. Unter denen offenen seynd jene dieVornehmste, und werden königliche ge-trennt, welche so offen seynd, daß das gantzeGesicht durchscheine. Andere gegicrerre ge-hören vor den übrigen hohen und nidern Adel.
4. Die Helm-Zxleinodtkn seynd jene Fi-guren, dir man oben «uf den Helm seht, undseynd fast eben solche, wie in dem Schild selbstgebraucht werden. Sonderbar aber seyndgebräuchlich Pfauen-Gchweiff, Strauß-Federn,Büffels , Hörner oder Elephanten«Rüffel, AUers-Flüg, Hüt, Armd, Fähneu,Männer, Thier, Rümpf, das ist Manne«?ohne Arrnb- rc.
s. Die Helm-Decke ist ein Decken sofast wie einLaubwerck von oben zu beedenSei-ten über den Helm ausgebreitet wird. DieTinktur dieser Decken bestehst gemeiniglichaus denen zweoen Farben, so in den Haupt-Figuren oder Feldern des Schilds seynd.
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