tt.i84- VomGottsdtenstund rc. 8§7
Höflichkeit, das muß man in der Kirchennoch vil genauer halten aus lauter schuldigst!«llnterchämgkeii die eine Erealur ihrem Er-schaff« erweisen muß.
r. Eitle und ihrer Schuldigkeit vergesseneMenschen pflegen auf einem Knie allein dazu-knien, andere lassen es wohl gar bleiben. .
z Andere machen dem Frauenzimmer überetliche Stuhl hinüber ja wett tirffere Reverentz,als dem auf dem Altar stehenden GOtt4.Vile schämen sich des Hand zchämmle-gms: stecken selbe unterdessen in denBulenodeein die Hosensack.
Theils ftynd ungeschlacht, trappen undthuen anders in der Kirch daher gröber, als manes ihnen in derRichk-Stuben sderWirchshauffleiden wurde.
6 Etliche wisplen und betten laut,wissen denKopfvon einer auf die andere Achsel, schneidenunterm Gebett tausend wunderliche Gesichter,klöpffen auf dieBrust als wie auf einen Amboß,Greusten und Seufftzen laut auf, k inglen mitihren Rosrn-Krautzen rc Ist alles sehr unge-bührlich wann man GOtt änderten will.
7- Zur H (Kommunion wann du gehest,lrucke andere n!k aus, knie ehrendiettg; erheb-bas Haupt etwas mehr über sich; mache denMund mitkelmässig auf; lege die Zung ein wenighrrfür auf den untern Leffzen; hauche unterdes-ßn nit; wirffdie Augen auch nik herumb, oderstiffe sie ntl in alle wette auf, sonder schaue aufJii 2 die