des Habsburgischen Hauses. 27
Ietzo habe ich von der Religion desHaböburgischen Hausesgeredet; nun-nrehro muß ich auch von der Grösse derMacht etwas gedencken. Fürwahr einevortreffliche, grosse, und zugleich dauerehasste Macht ist ein wichtiger Beweis,daß man die Staats-Klugheit besitze. Fastdie Helffte des gantzen Erd-CreyßeS etlicheJahrhunderte hindurch in feiner Bottmaf-sigkeit zu erhalten, und auf die Nachkom-men zu bringen, düncket Ihnen dieses etsWan eine Sache zu seyn, welche denengrößten Helden ohne höchsten Vorbedachtnur so von ohngefehr hatte glücken kön-nen? Die meisten Völcker, zwischen wel-chen sich in Ansehung der Sprach,Sitten,Gesetze, Naturell und Religion ein Unter-schied zeiget; andere,die sich unter allerhandRancken dem Gehorsam entziehen, da siedoch in die Knechtschafft gebracht wor-den ; noch andere, die beständig nach derFreyheit trachten, da sie doch dieselbe ,wann sie auch solche erhalten, weder rechtzu gebrauchen, noch zu behaupten, vermö-gend feynd; wiederum andere, sich der-gestalt dem Regiment--Joch entziehen ,
daß