Band 
IV. Theil
JPEG-Download
 

des Hab sbur enKben Hauses. 77sage ich,wird die vanckbareRachwelt davonvöllig frey sprechen, nachdem dich niemand,dieweil du erloschen, fürchten, auch dir nie-mand,als ob du noch regieretest,schmeichelndarss; sondern die Zeugnüffe werden unver-fälschter Beyfall gewiß, und dieLob-Redekeineswegs weit hergeholet seyn.

Wie wenig aber die Könige und Kay-ser dieses Geschlechts dem Hoch und Über-mut!) ergeben gewesen, solches hat Glückund Unglück, welches beydeS Sie öffter-mahls erfahren, genugsam an den Zag ge-legt. Der Kayser Friedrich der IV.kan uns hierinnen statt eines Sonnen-kla-ren Beweises dienen. Dann obzwar dasHabsburgjsche Geschlecht denen Ein-wohnern zu Wien schon damahls über hun-derrIahr mit ftinemEpempel vorgeleuchtet,so waren sie doch noch nicht zu einem so hohenGrad der Höflichkeit, dergleichen man de-nenselben heur zu Zag nachrühmen muß ,gestiegen. DasfelbigeVoick war demnachso keck, vor diesem seinem Landes: Fürstenund Römischen Kayser drey ganyer Zagedie Sradt-Zhore, welchen er sich damahlsnäherte, aufs schändlichste zuzusperren. Ja-

da