IIl. Bemerk, d. khurpfZlz. Gefellfch. zs
Fo, oder für eine eigene Art. Die Sorgfaltder Russen, die achte Rhabarber vollkommengut zu liefern, wird S. z 17 beschrieben und ge-rühmt. Aus des H. Pros. Laxmanns Briefean mich, aus Barncul vom Jahre 1765, weisich , daß damals H. Brandt Rhabarber - Apo-theker zu Kachka an der Chinesischen Grenze war.(S. Lacmanns Gidirts^e Briefe S.tzö).
Die pfälzische Rhabarber-Pflanzung isteine halbe Stunde von Freudenheim, auf derSeite von Mannheim, eine kleine Stunde vonda, zu Keferthal im Jahre 1769 angelegt wor-den, und zwar nicht von Franzosen, sondern voneiner Gesellschaft Deutscher, die ein Stück landvon 20 Morgen, jeden zu i6cr Ruthen ange-kauft, und mit Planken umgeben haben. DerChurfürst hat thuen auch das daneben stehendegrosse Jagdhaus unenkgeldlich zur Wohnung ein-geräumt. Man hat zwar daselbst aus Neu-gierde und in anderer Absicht auch die andern Ar»ten gepflanzt, man laßt sie aber jeht wieder auö-gehn, und behalt bloß die ächte Art bey, derenWurzeln, nach dem unzweifelhaften Zeugnissedes H. Medicuö, Geschmack und Geruch derorientalischen Rhabarber an sich haben; die Far-be aber hänget von dem Alter der Pflanze ab. —Unstreitig ist dieser ganze Aussah des H. Dire-ctors der Gesellschaft das wichtigste in diesemBande, und wir freuen uns über die Verspre-C 4 chunz