78 physikalisch -Oekon. Bibl. lV B. a.
ihm, octaedrisch. Man findet hier die Abthei-lungen, die der Künstler machen muß, um demSteine die verlangte Bildung, zu geben. EinStein verliehrt dieHälfte seiner Schwere, wenner zu einem vollkommenen Brillanten oder einerRose geschliffen wird. Kein Stein ist desSchnitts werth, von dem nicht das Carat An-geschnitten l Pfund Sterling kostet. Im Jah-re i7Zg galt°das Carat Angeschnittener Dia-manten nicht 2o englische Schillinge; im Jah-re 17z; nicht go, und im Jahre 1742 war esnoch nicht über diesenPreiß gestiegen. Man besorg-te damals, diese-Steine möchten durch die vielenBrasilianischen endlich ganz gemein werden.Der V. zweifelt aber daran, daß jemals Dia-manten in Brasilien gefunden worden, und meyntsie seyn -alle durch Handel von Goa dahingekommen. Dieses haben inneuern Zeiten meh-rere geglaubt, daß es aber falsch sey, kau manjetzt mit Gewisheit aus Bougainvillo Erzäh-lung behaupten. In Indien soll derPreiß nochimmer unverändert bleiben. Die meisten Stein-schneider begehen den Fehler, daß sie dem Stei-ne eine überflüssige Schwere lassen, und ihn da-her nicht schön genug machen. S. 2-29 vomPreise der Perlen. <2eit kurzem ist der Preißder Steine in Europa gestiegen, und der V.will lieber anrathen, einen kostbaren Schmuckzu versetzen als zu verkaufen. Am Ende stehndie Tabellen von den Preisen der geschnittenen
Brist-