Lo physikalisch-Orkon. Dibl. IV B. r.
se Bogen zu dieser Absicht nicht früh genug be-saut geworden sind.
H. R. will aus den vorjährigen Preisenden mitlern Preis eines jeden Getreides bestimthaben; nicht um solchen beständig im Lande zuerhalten, sondern, um sich darnach, bey Aule-legung der Magazine, richten zu können Diesesollen nur mit inländischem Verrathe gefülletwerden. In wohlfeilen Zeiten soll von jederHufe Landes ein gewisses an Getreide abgegebenwerden. Um die Kosten der Gebäude zu er-spähten, soll jeder Landmann seinen Antheil selbstaufheben, und es soll genug seyn, wenn derVor-rath nur bey jedesmaliger Besichtigung da ist,und der Bescher Hypothek genug hat, um dafürhaften zu können, wenn der Vorrath, wenn ereinmal von ihm gefodert werden solke, nicht beyihm vorhanden wäre. Bey hohem Preise solldas Getreide wieder zur eigenen Willkühr undBenutzung eines jeden Besitzers frey gegebenwerden. Dann könte die Ausfuhr verbothenwerden, und dann würde, so denkt der V., dasGetreide im Preise zum Vortheile des gemeinenWesens sicherlich fallen.
Auch erdichtet sich der H. Pastor eine pa-triotische Gesellschaft, die Getreide für ihr Geldaufschüttet, um es in der Theurung wohlfeil zu»erkaufen; wobey aber noch jn Betracht zu zie-hen