XVI. Du Roi Baümzucht. io;
oben am Kopfe buschig werden. Dann ist esZeit sie zu fällen, weil sie nur noch Rinde ansehenund im Kerne faulen. DaS gewöhnliche Ver-fahren, ein mit Eicheln bestelltes Feld mit Bir.ken Samen zu üversäen, billigt der V. nicht.Die Birke mit den herabhangenden Zweigenscheint ihr Unterscheidungszeichen nur von eineräußern Ursache zu haben. Von dem Virgini-,schen Zürgelbaum ore/^re<r/rb) hat doch
der V. zu Lucklum bey Braunschweig, auf ei-nem hohem und im Schuhe stehenden Baume,rothgefärbte Früchte gefunden. Von Haselnüs-sen kommen hier verschiedene Abarten vor; dochdie Lambertönuß ist als eine eigene Art angesetzt.Die weiße Ceder rä/a/As/) solte an
nassen Oertern angezogen werden, da sie nu-tzen und einen Ort verschönern kan. Abge-schnittene Zweige kommen in nassem Erdreiche imFrühjahre an.
Die Farbe des Holzes an der gemeinenBuche (ist zufällig, undhängt von dem freyen oder gehinderten Zuge desLuft an den Oerbrn ihres Aufenthalts ab; dieBuchen, welche den äussersten Rand grosser Ge«holze einnehmen, haben weißeres Holz, und dieim Schatten dichter -Wälder, ein braunes.Doch die Beschaffenheit des Badens thut auchviel; abhängige feuchte Oerter geben die leht-genante Farbe. Ihr eigentlicher Boden ist einG 5 leiG