II. Suhm c»n Borges Oeconomie. i8z
1«n, die nicht monarchisch sind, so führt er dochdas Beyspiel der Engländer an, die in Kriegs«zeilen durch keine Anstalt abgehalten werdenkönnen, den Franzosen Ammunirion und Pro-viant zu verkaufen. Nach seiner Meynungwürde es Frankreich jckädlich seyn, wenn derVorschlag daß der Adel handeln solle, zurWürklichkeic käme. Das Reich würde wohl dardurch eine Zeitlang reicher und demAnscheine nachauch mächtiger werden, aber es würde wenigerjm Stande seyn, sich zu vertheidigen. ReicheStaaten werden am leichtesten unterjochet.Die sränzvsischen Colonien haben im vori-gen Kriege den schwächesten Widerstand ge,than. England macht wegen seines National-stolzes und seiner Lage eine Ausnahme. Vor-züglich gute Wirthschaft, englische Hülfsgelderund Sachsens Reichthümer haben zwar, sagtder V. S. 67, dem Könige von Preussen ge,halsen, aber dennoch würde er unglücklich ge-wesen seyn, wenn seine Unterthanen nicht Liebe,Treue, Gehorsam und Murh geleistet härten,und wenn nicht der König selbst Hurtigkeit,Tapferkeit, Weisheit und eine unüberwindlicheStandhaftigkeit gehabt hätte. Also machtder Reichthum nicht alles aus.
S. 69 kommen viele Vorschläge zur Ver,besserung der Handlung und anderer Gewerbein Norwegen. Von Wollen-Waaren soll imM 5 Jahre