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Vierter Band.
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206 physikalisch. Dekon. Bibl.lV B. 2.

bey den Handfrohnden. Wenn nun in einemLande jährlich nur zo,ooo Frohnfuhren, jedemit 4 Stück Vieh gelastet werden müssen , sosind darunter 10,000 Fuhren ganz unnökhig,und gleichwohl kosten diese den Bauern in ei-nem Jahrs wenigstens eine Summe von 8 «16000 Gülden, wozu theils der Haber, dasHeu und andere Naturalien, die der Bauermit Unkosten gebauet hat, theils aber auch eineunmittelbare Geldauslage für die Handwerks«leute zu Schiff und Geschirr, verwendet wer-den. Dieß vermindert das Vermögen derBauern von Jahr zu Jahr, und verursachtschädliche Preißerhöhungen aller Waaren inunregelmäßigen Verhältnissen, und selbst einesich immer vergrößernde Abnahme des Acker-baues. Eine andere Folge ist eine beträchtlichejährliche Abnahme der Düngung der Felder.Eine Berechnung giebt, das bey 10,200 unrnöthigen Frohnfuhren 80 bis 120 MorgenFeld die nöthige Besserung verliehren. Diedritte Folge ist, daß der Bauer sehr oft vonBesorgung seiner nothwendigsten Ackerarbeitenabgehalten wird. Nimt man 90,020 Hand«frohndenan,so sinddavon zo,Loo unnöthig,die,zu Gelde angeschlagen, 10,250 Gulden betragen;und um so viel wird also das Vermögen derLandleuthe jährlich, nur durch die Handfrohn-den,vermindert; und.beyde um 18,250 bis 26,250Gulden. Hingegen rechnet der H. V. daß