ZQS physikalisch-Oekon. Bibl. IV. B. s.
gebe. Auch hat er sich zuweilen so ausgedrückt,als ob nur das Virriolsauer mit dem adstrin-girenden Wesen der Galläpfel die Schwärze darrstelle, da doch dieses Sauer eigentlich nur das-jenige ist, was das Eisen aufgelöset enthält.Den Schimmel leitet er vom Alaun her, deneinige zur Dinte nehmen, und sagt ausdrück-lich, daß nicht die Golläpfel oder das Gummidaran Schuld hätten. Aber auch Dinte, diekeinen Alaun hat, schimmelt zuweilen, zumalwenn sie in Menge in ein. vornehmlich hölzer-nes Gefäß geschüttet, und der freyen Luft lang«!unangerührt ausgesetzt ist; und dann hat derSchimmel wohl ganz gewiß seine Entstehungvon den beygemischten vegetabilischen Theilen;so wie Wasser, was auch nur eine kurze Zeitüber gestoßenen Galläpfeln gestanden, einen ähn-lichen Schimmel erhält. Das Recept, wasder V- zur Dinte vorschlägt, wollen wir mitunsern Zweifeln anzeigen. Man soll ein ge-sättigtes Jnsusum von gestoßenen oder gera-spelten Galläpfeln machen, oder auch, wennman die Arbeit beschleunigen will, ein Decoct.Hernach bereitet man eine Solution vom grü-nen Vitriol, die man durchsetzen soll, weilsie gemeiniglich viel unreines, oder wie der V.sagt, viele erdichte und rostige Theile enthalte»Aber, ohne zu leugnen, daß der Vitriol zu-weilen ganz fremde erdichte Theile habe, erin-nern wir nur, baß allemal eine solche Solu-