js. Abhändk. der ökStt.Gef. in ^erersb. ZZf
Die Erndte ist im Anfange des Julius. DieNachtfröste fangen so früh an, daß sie oft nochden Buchweitzen in der Blüthe antreffen.Die Ländereyen der Landleuche liegen so weitauseinander, * daß man hier davon die bösenFolgen in ihrer völligen Grösse beschrieben lesenkan. An einigen Orren arbeitet der Bauerdrey Tage für sich, und drey Tage für den Guts,Herrn. Man drescht mit Flegeln in freyer Luftund, in schlechtem Wetter, auf großen bedeck-ten Dreschtennen. Man kennet unsere beque«men Getreide? Fügen nicht, und der V. istbemühet eine zu erfinden. Nur in Gärtenbaust der Bauer Weißkohl, Gurken, Rerkig,tothe Rüben und Zwiebeln, selten weiße undgelbe Rüben; Erdtoffeln sind fast noch ganzunbekarn. Wiesewachö ist bloß der Naturüberlassen, doch hat der V- vortheikhafte Verrsuche mit dem rothen Klee gemacht. Sibiri,scher Buch weihen ist unbskant. Die Pferdtsind klein, und die Schweins sollen, wegenMangel der Nahrung, mehr Schaden alsVortheil geben. Ein Bauerpferd kostet; bis7 Rubel, eine Kuh Z bis 4; ein Schaf 50bis ßo Kopeken; ein Schwein so bis 70 Ko,peken, ein gemästetes aber, 80 bis r^d Kove,ken. Die Bienenstöcke beschneidet man imHerbste und Frühjahr. Der Vauer mahletsein Getreide oft selbst, aus nothwendiger Spar,samkeit, arlf Hatttzmußlen; trägt schuhe vonP s Lin,