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Vierter Band.
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zk8 physikalisch. Oekon. Bibl.IV.B.

Gefangenen allemal ausgetheilt werden, dl«sich dabey weit besser befinden würden, alsbey dem höchst elenden Brode, was man ih«nen im Mayländischen austheilet. S- Z47sind die Kenzeichen eines guten Brodes ange-geben. Ein sehr löcheriches oder lockeres Brod,was große leere Blasen hat, ist nicht das be»sie; die Bäcker erzwingen es dadurch, daß siedie Gährung durch Wärme beschleunigen, er-stere unterbrechen, wenn sie eben recht ange-fangen hat, und das Brod in einen nicht sehrheißen, sondern nur mit Flammenfeuer er-wärmten Ofen schieben. Gutes Brod mußvieles Wasser schnell einsangen und sich leichterweichen, widrigenfals hat die Gährung nichtgenugsam gewürket, und das Brod ist un-verdaulich. Am Ende sind noch zwanzig Auf-gaben oder Fragen angezeigt, worüber manauf das genaueste Versuche machen solte, umsicher« Bäckerordnungen zu entwerfen; z. B.wie verhält sich bey dem Getreide das Mehlzu den Kleyen? wie viel Ferment verlangt je-des Mehl? wie viel Wasser verlangt dasMehl? u. s. w. Viele dieser Fragen sindschon längst in Deutschland an mehr als ei-nem Orte, unter obrigkeitlicher Veranstaltung,untersucht worden. Aber ohne hier die unver-meidlichen Belriegereyen der Bäcker bey denPrc«bebacken zu rügen, so kan man wohl aus der

Natur