Band 
Vierter Band.
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XVIII. Bechstedts Garcenbuch. r, s. 441

ben große Ursache zu glauben, daß auch der-gleichen Widersprüche ausgeschrieben sind. Dennz. E- unter dem Artikel Hyacinth, widerlegter die Behauptung des Millers, daß sie eineaus einem einzigen Blatt bestehende Blume seyu- s. w. mit eben den Worten, womit v. R.S. 4; denselben widerlegt. Und wenn er Th.2, S. ZZ7 den Herrn Grorjahn, wegen seinerAnweisung, wie verschiedene Blumen im Win-ter zur Blüthe zu bringen, tadelt, und glaubt,man würde Gefahr laufen, wenn man seinemRathe folgen wollte; und die mehreften Anschla-ge würden nicht glücken, weil er die Natur nichtkente; so thut er demselben offenbar zu nahe.Wir können wenigstens versichern, daß wir ver-schiedene mal Rosen und Hyacinthen, die nachseiner, in seinen winrerbelustigungen gege-benen Anweisung gewartet sind, im Winter inFlor gesehen haben, und glauben auch, wennwir anders nach seinen Schriften urtheilen dür-fen, daß, ob er gleich nicht in einem so gutenStyl, als unser V. oder Miller schreibt, erdennoch die Natur der Blumen, die er beschreibt,eben so gut kenne, als ersterer. Daß er aberdem Hrn, Grotjan dabey zugleich den Vorwurfmacht, er habe von Blumen geschrieben, umGeld zu verdienen, ist sehr unschicklich, und ver-räth einen Brodneid. Und darf etwa nur dergelernte Kunstgärtner, und nicht der Gelehrte,der sich zum Vergnügen mit der Gärtnerey be-schäl-