Band 
Vierter Band.
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vorzügliche Kraft zur Ausdünstung und zurEinsaugung, (Haies und Hiärne, die ange-führt werden, heißen hier Agiles und Vorb-iiierne ); eine zu fette Erde wird alfo der Be-schaffenheit des Weins schädlich. Alle Artenvon Sand mit der Erde vermoderter oder zerrbröckelter Felsen vermischt, geben das besteWeinland ab. Die vortheilhafteste sage istdie vom Morgen zum Mittage, so daß keinStock in Schatten kömmt. Ein Erdreich, sogut Korn tragt, taugt schlechterdings nicht fürden Weinstock; und so umgekehrt. Der freyeStand ist der beste. Das Anlegen an Bäumeist schädlich; eben so, wenn man den Stammzu weit an der Erde sich ausbreiten läst; inbeyden Fällen wird zu viel Nahrungssaft ge-nommen. Man gewinnt an der Menge undderliehrt an der Beschaffenheit des Weins.

Cap. s. Von der Wahl der Trauben.Man findet hier bey 24 Arten von Weinstöckenmit ihren französischen Trivialnamen, so in derProvence wachsen; nur 8 darunter findet derV. diesem Lande angemessen. Ganz verkehrtverpflanzet man Wein aus mittägigen Ländernin nördliche; das Gegentheil befolgt schlägtdie mehrste Zeit gut aus. Die vollkommeneReiffe ist schlechterdings nothwendig, um einenguten und dauerhaften Wein zu haben; ohnediesen werden die Beeren nie denjenigen süßen

Schleim