V. Mayers Lehrbuch» 52z
die Getreidefege Tab. z.
Im ganzen Amte hat man kaum einHalbdußend Pferde; dagegen hält man Ochsen,und zwar auf einem Hofe von 21 MorgenAcker, vier Stück, daneben 2 Kühe, 2 zwey»jährige und s einjährige Rinder. Vorzüglichgut müssen sich dieLeuthe dort auf die Schätz-zung des Viehes nach dem Gewichte vecstehn,wovon Beweise angeführt sind. Sie kaufenim Würtembergischen und in der Pfalz mage,res Vieh, und verkaufen eö gemästet vornehm-lich wieder in der Pfalz, und von da geht esnach Augsburg, Frankfurt, Strasburg, jaso gar über Paris hinnaus. Ueberall wirddie Stallfüiterunq eingeführt. Die Kühefressen das um Michälis abgeschnittene Krautder Erdtuffeln, und um sie daran zu gewöh-nen , zerkleint man es auf der Schneidelade.Di gebräuchliche Mästung der Ochsen ist S.140 erzählet. Wicken, Gersten, Haber schro-tet der Bauer selbst auf einer recht artigen undhier abgebildeten Handmühle, die jeder in sei-nem Hause oder feiner Scheune hat. DerBodenstein hat 2 Schuh im Durchmesser.Schweinzucht hat das Amt fast gar nicht, undfür böhmische und bayrische Schweine gehenjährlich ein Paar tausend Thaler ausser LandesHier finden wir S-152 einen vollständigen Un-terricht, der durch eine recht guie Zeichnung,
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phyf Veksn. Bit,!. IV. B. 4. St.