V!l. Z, 4.
brauten Mergel war der dritte Theil in Salztsäuer unauflösbar, aber wenn eben derselbegebranr war, so blieb nur ein Fünftel unauf»gelösek zurük. Dieses wolle der V. daher er»klären, weil in der lehren Auflösung das imFeuer mit dem brennbaren Wesen vereinigteEisen auch angegriffen worden; aber er beimerfte hernach selbst, daß auch die Auflösungdes rohen Mergels sich mit Galläpfeln färbte(S. Biblisch. I ll S. 480). Der V. hatauch versucht durch künstliche Mischung einenMergel hervor zu bringen. Vier TheileKalk und ein Theil Thon zusammen geknätet,getrocknet und gebraut, haben im Wasser keineAenderung erlitten. Vier Theile Kalk u. einTheilSand u. ein Theil Thon, zersprung zwar, nacheben der Bearbeitung, im Wasser, doch zerflel esnicht gänzlich zu Pulver. Sand macht alsodie Mischung wider das Wasser schwächer.Ein Stück vom alten Mörtel, zerfiel nach demBtennen gänzlich im Wasser. Dieser Mör«tel bestand halb aus Kalk, halb aus Sand.Mergel, sagt der V., kan höchstens nur vierFünftel Kalk enthalten; Kalkstein aber kanganz aus Kalk bestehn. Die Meynung, dieeinige haben, als ob der Mergel eine Säure auSder Luft an sich zöge und dadurch etwas voneinem Mittelsalze erhielte, fand der V- falsch.Nichts löftte sich von einem der Luft ausgesetztenM. in Wasser auf; nirgend war eine SpuhrMm a von