§84 Physikalisch - Oekon. Bibl. IV. 4.
XIX.
Von den Gränzen der städtischen undLandhaushastung; von Philipp Pe-ter Buden, Schatzdeputirlen undSyndicus der Stadt Münden. Göt-tmgeii und Gotha- I772. 6 Bogenin 8.
<^luf Veranlassung der Preißfrage der Gök.^ kingischen Gesellschaft der Wissenschaftenvom Jahre 1769, untersucht der Hr. V. welcheGewerbe sich für die Dörfer und welche sichfür die Städte am besten sch cken. Dörferkanten nicht entstehen, solange die Menschenallein von der Jagd lebten, so bald sie aberden Ackerbau trieben, so kanten auf einem klei-nern Raume mehr Menschen ihren Unterhaltfinden. Auch erst alsdann tonten Städteentstehen, Las hckst, Oerter, wo viele Fami-lien ohne Landwirthschaft zusammen leben, undden Ueberschuß verjähren, den die ackern,den Familien jährlich über ihren eigenen Ver«brauch erndken. Um diesen Ueberschuß zuverdienen, müssen sie Handwerke (wir brau-chen dieses Wort allemal in feiner alten weitenAusdehnung) treiben, die nur in Städten be-quem getrieben werden können. Also, wennman aufdiesen Ursprung zurückgehen will, so