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Dreyeinigkeit aufbehalten, und wi«verlegt.
Aecius, Statthalter in Gallien/ ei-ner der gröstcn Kriegshelden seinerZeit/ schlug den Thevdorich, über-wand die Franken/ und erhielt 4)6.twey grosse Siege über GundakernKönig in Burgund. Er schlug auchmit den Franken und Gothcn 471.den König Attila. ValentlnianIIl.brachte ihn auf Verläumduug desMariiiiiiö 454. mit eigener Handum / unter dem Vorwand / er habedie Hunnen nach des Attila Nieder-lage entwischen lassen. Sein Todwar sowohl Valentinian als dem Rei-che sehr schädlich.
Afer ( Domitius ) ein berühmterRedner/ gebürtig von Nimes/ undLehrmeister des Ouinkilians. Erentehrte seine Gaben durch die schänd-liche Verleumdungen / mit welchener auch die vornehmsten Personen zuRom nicht schonte. Er starb yy.
Affelman (Joh.) sonst von Affe!»/ein gelehrter Theologus, gebühren zuSoest in Westphalen is88. Inseinem r isten Jahr war er schonPros. Theol. zu Rostock/ wo er 16-4.stirb. Er hinterließ SymsZmaLxercit. äs 4iliculis 6-
äei inrer?onciliLios er Lalvinisnoscorirrovertt8 , nebst sehr vielen an-dern Schriften. Er ist auch ebender Joh. von Asseln / so denkleinen Tractat: Vir kolicicus ge-schrieben.
AfvanillS, ein berühmter Co.'l.ö-dienschreiber, den Cicero wegen sei-nen feinen Einfalle und uettenSchreib-art lobt; Quinnlian hingegen tadelt/weil er seinen Comödien Dingeeinverleibt, welche die Jugend ver-derben können. Er lebte ungefährrLo. Jahr v. C. G. Man muß ihnnicht mit dein Ottinctianus Afvasnius verwechseln / der sich in dieVerschwörung wider Nero begab,welche den Seneca daS Leben kostete.
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Dieser Afraniu« hatte schon vorhereine sehr liederliche Lebensart ge-führt.
Africanus ( Jul. ) ein christlicherGeschichtschreiber des Hl. Jahrhun-derts, und Verfasser einer vortrefli«chen Chronik. Er rechnet in dersel-ben ssvo. Jahr von der Schöpfungbis aus Christi Geburt, und fuhrt siebis auf rri. der gemeinen Zeitrech-nung. Wir haben sie aber nichtmehr, ausser was Eusebius seinerChronik einverleibt bat. Africanushat auch einen Drics an den Orige-nes geschrieben wegen der Historieder Susanna, die er nicht vor cano-nisch gehalten; desgleichen einen an !den Aristides, worinnen er die Ge-burtsregister Christi beym Matthäusund Lucas zu vergleichen sucht-
Agamemnon, des Atreus und derAcrope Sohn, nach andern aber desAtreus Enkel, König zu Argos undMycene, war Obersterbefchlshaberüber die Griechen vor Troja. Er ,sahe sich gezwungen, seine TochterJphigenia zum Opfer vor die Göt-tinn Diana herzugeben / und demAchilles die geraubte BriseiS wiederauszuliefern. Als er in seine Staa-ten zurück kam, wurde er vom Aegist-hus, einem Liebhaber seiner Gemah-linn Clytemnestra, um n8;. Jahrv. C. G. ermordet. Sein SohnOrestes rächete seinen Tod.
Agapemsl. wurdcden-8.Apr.nach Johann H. zum Pabst gewählt.
Er that sich durch seine Standhaf-tigkeit gegen dem Kayser Justinianwegen des Bischofs zu Constantino-pel Anthimus zimlich hervor. Eshatte ihn eben damals der gothischeKönig Theodotus, als seinen Ge-sandten , nach Constantinopel ge-schickt. Er starb auch daselbst r;6.Man hat viele Briefe von ihm.Sylverius war sein Nachfolger.
Agapecus ll. folgte 946. auf PabstMarin H. oder Martin HI. Zu
seiner