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bersSohns Leotychides. Er erhielteeinen herrlichen Sieg über den persi-schen General Tisapherr.es, schlugdie Thebaner samt ihren Bunds-verwandten zu Chäronäa, und er-oberte Corinth. Er sta- b in Cyre-nais ungefähr zsä.J.v.E. G. 84.Jahr alt, nach einer 4 - jährigen Re-gierung. Agesilaus war klein, hink-te und hatte eine unangenehme Ge-stalt ; war aber tapfer, wachsam,„lässig und von gesetzter Aufführung.Er verbot, baß man ihm keine Bild-säule aufrichten sollte; seine Thatenselber sollten die Denkmähler seinesRuhms seyn. Seine Schwester,Cynisca, mußte, ihm zu gefallen,Pferde ju den olympischen Spielenabrichten, mit welchen sie auch denPreis erhielt, um diejenige zu Schan-den zu machen, welche eine allzu-grosse Gesch.cklichkeit hierinn such-te».
Agesipolis I. König zu Sparta,halte mir Agesilaus H. Theil an derRegierung. Er verheerte das LandderÄrgiver» zerstörte Mantinea, undplünderte das Land der OlynthierauS. Er starb in diesem letzten Zugetwa ;»o. I. v. C- G. und wurdenach Gewohnheit der Lacedämonierin Honig einbalsamirt. SeinesBruders Cleoinbrvtus Sohn, Agesfipolrs II. der auf ihn folgte, hatsich mehr durch witzige Aussprücheals andere Thaten berühmt gemacht.
Agiläus, s Agyläus.
Agilulpl), Herzog zu Turin, und Kö-nig der Lombarden syr. durch seineGemahlinn Tbeodelinde, des Lom-bardischen Königs Anthariths Witt-we. Er starb 616. nachdem er ganzItalien, Rom und Ravenna aus-genommen, unter sich gebracht.
Agis II. König zu Sparta, verheertedas Land der Argiver, und that sichim pelvpomiesischen Kriege hervor.Er pflegte zu sager: Er finde nie,wand unglücklicher, als die-
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jenige, welche andere benei,deren, indem sie eben sowohldurch anderer Glück gequäierwürden, als durch ihr eigenUnglück. Ais ein Gesandter, nacheiner sehr langen Rede, eine Ant-wort wissen wollte, sagte er zu ihm:Sage ihnen, daß es dich ebenso viele Mühe gekoster zu ensdrgcn, als mich, dich anzuhö-ren. Er starb etwa zz,/. I. v.E. G-
Agis iv. König zu Sparta, nahmsich vor, die alte strenge Lebensartder Spartaner nach Lykurgs Tesesetzen wieder einzuführen, die Schul-den aufzuheben, und die Güter gleichauszutheilen. Allein die Reichen,die Frauen und sein ReichsgehülfeLeonidas setzten sich darwider, daßer auf Befehl eines Ephorus ungefehrrso.J.v.E.G. erd-offelt wurde.
H. Agnan, Bischof zu Orleans, riefden Aeiius Wider den Atkila zu Häl-fe, und starb 4s;. Man sagt, erhabe bey Antritt seines Bißthumsden Befehlshaber der Stadt gesundgemacht, wofür ihm dieser erlaubt,alle Gefangene in der Stadt in Frey-heit zu setzen, mit welchen er aucheingezogen. Zum Angedenken dessensollen die Vischöffe von Orleans dasRecht haben, am Tage ihres Ein-zugs alle Gefangene los zu geben.Agnes , ein berühintes Frauen«!jimmer, die um;o;. in ihrem noch!zarten Alter von n. oder iz.Jah«!ren den Märtyrertod erlitten.
Agnes Gorel, s. Sorel.
Agnodice, von Athen, hat sich ausLiebe zu den Studien in Maonsklei-der versteckt, um des HicrophilnSSchule zu besuchen. Sie stundhauptsächlich den niederkommendenFrauen in der Geburt bey ; zog sichaber damit viele Händel mit denAerzten zu.
Agobard oder Agobald,Erzbischofzu Lyon, einer der geiehttesten Prä-laten