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äussere und innere Eigenschaften, diezu einem vollkommenen Menschenerfordert werde». Er that sich beyallen Gelegenheiten hervor, und er-hielt den Preis in den olympischenSpielen. Als er wegen eines Kir-chemaubes anarklagt wurde, retteteer sich nach Theben in Doeolien, undergnesdie Parthey derLacedämonier,die er zu einem Büudniß mit demKönig von Persien überredete. Hier-auf gieng er zum Tissaphernes dempersischen Feldherrn über, wurdeaber von denen Lkheniensern zurück»gefordert. Vor st,wer Ruckkunstzwang er die Lacedamonier um Frie-den zu bitten, und eroberte unter-schiedliche Städt an den asiatischenGränzen. Bey seiner Zurückkunstgaben ihm die Athenienser seine Gü-ter wieder, und überhäuften ihn mitEhrenbezeugungen. Als aber etlicheJahre hernach Antiochus, der unterihm commandirte, eine Schlachtwider die Lacedämonier verlohr,wurde Alcibiades abgesetzt, worauser sich zu dem Pharnadazus begab,der ihn, auf Lysanders Verlangen,mit Pfeilen lodtichieffen ließ. Erstarb 404. Z-v. C G.iM svsienJahr.Man sagt, daß er in seiner Jugendnicht habe wollen auf der Flöte bla-sen lernen, und daß er einsmals,als er in der Schule eines Rhetorsdes Homers Jlias nicht angetroffen,dem Lehrmeister eine Ohrfeige gege-ben, daß er sich unterstünde, die Jä-ger zu unterrichten, ohne den Ho-mer zu besitzen.
Alcinous, König der Phäaeier ausder Insel Corfu, des NausithousSohn, und'des Neptuns und derPeribäa Enkel, verewigte seinen Na-men durch seine wohlgebaute Gär-ten und durch die leutseelige Art,mit der er den Ulysses aufnahm,als er auf seineKüsten geworfen wurde.Die Phäaeier trieben Handlung zurSee,und lebtenübrigens sehr wollüstig.
Alcinous, ein plat. Philosoph»-, vondem wir noch einen Auszug der pla«tonis. Philosophie haben, über wel-che Carpentarius einen gelehrtenComment, geschrieben hat.
Alcman, ein lyrischer Dichter , undeiner der ältesten griechischen Schrift-steller , soll zuerst verliebte Poesiengeschrieben haben, gegen Syr.J.v.C.G. Er war ein Freund der Me-galostrate, eines witzigen Frauenzim-mers, die gute Verse machte.
Alcmar, (Herin. von) s. Alkmar.
Alcmene, Tochter des Electrion Kö-nigs von Mycene, und Gemahlinndes Amphitryon«. Jupiter verliebtesich in ihre Schönheit, und nahm,um ihre Gunst zu erhalten, die Ge-stalt des Amphitryons an, der imKrieg war. Die Frucht hievon warder berühmte Herkules.
Alcuinus, ( Flaecus Albinos) Dia-conus der Kirche zu Kork, einer dergelehrtesten Männer des VIII. Jahr-hunderts, wurde von Carln demGrossen auf dieKirchenversammlungzu Frankfurt 704. beruffen, um dieIrrthümer des Felix und ElipanduSzu bestreiken. Dieser Prinz beehrteihn mit seiner Freundschaft, brauch-te ihn zu Unterhandlungen, und gabihm verschiedene Abteyen. Er starbin der Abkey zu Tours, woselbst erAbt war, den i^>. May 804. Sei-ne Werke sind 16,7. in kol. gedrucktworden. Der P. Chifflet hat aucheine Abhandlung drucken lassen:tUcnini Oonkellio trclei iu-e, welche,wre Mabillon behauptet, vom Alcui-nus seyn solle.
AIcyonms, (Peter) ein italiänischerCorcector m der Druckerey des AldusManutius, und hernach Pros. zuFlorenz, lebte in dem XVI. Jahr,hundert. Einige behaupten, daß,al« er Cicerons Buch äe xlorir indie Hände bekommen, er er als dieeinzige Handschrift, die davon aufder Welt war, verbrennt, nachdem
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