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Er gab Leopolden und den Denetia-nern ansehnliche Summen zum Tür-kenkriege , und erhob seine Familiein kurzer Zeit. AIs nian ihm vor«hielt, daß er zu sehr damit eilete,spr ich er: es sey ja bereits halbzwölf Uhr. Er starb auch balddarauf den i. Febr. 1691. Er gabeine Bulle heraus wider dasjenige/was die Clerisey von Frankreich l 68 r.auf ihrer Versammlung beschlossenhatte.
H. Alexander, Bischofzu Jerusalem/ist durch seine Frömmigkeit / Wissen,schastcn und erlittene Drangsalen be>rühmt worden. Er starb i. I. rx;.im Gefängniß. Zu Jerusalem hat«te er sich eine schöne Bibliothek ge,sammelt, und war ein guter Freundvo», Oriyenes.
Alexander Alestus, s. Aleslus.
Alexander ab ^lexanäris, aus Nea,pel, ein berühmter Rechtsgelehrter/starb i. I. , 5 r;. zu Rom. Manbat von ihm I>ib. VI. 6emaliumvierum, über welche Andreas Tira-quel gelehrte Anmerkungen geschrie-ben.
Alerandervon Aphrodisium/ derbe«rühmtest? Ausleger des Aristoteles,lebte zu Ende des H. und Anfang desm. Jahrhunderts.
Alexander Carbonarius, Bischof zuComano, hatte diesen Deynamenvon seiner vormaligen Lebensart, undstarb als ein Märtyrer ungefehr i.J.» 48 -
Alexarder äe 8. Llpiäio , ein srom>mer und gelehrter General der Ein,siedler desH. Augustins i. I. i;n.und Erzbischof zu Amalfi i. I.,; »f.Er schrieb nebst andern aus BefehlJohannes XXII. ein Werk 6e su-risäjüione Imperscoris er ^uÄori-rare kapse, so zu Rimini 16-4.gedruckt worden.
Alexander Farnese, Cardinal, undeiner der tugendhastestcn und gröstenPrälaten des XVI. Jahrhunderts/
starb den, -. Mer; 1 s 8 9. Er sagte:es sey ihm nichts unerträgli-cher, als ein feiger Soldat undunwissender Geistlicher.
Alexander ab imola, s. Tartagni.
Alexander, (Natal.) ein Domini-caner und einer der gelehrtesten Got-tesqelehrten des XVII. Jahrhunderts,gebohren zu Rouen den >9. Jan.16,9. wurde Doctor der Sorbonne
i. J. >67^. und starb zu Paris den, i. Aua. 1714- Man hat von ihmeine Historism Lcclef. in ;o. Oktav-bänden, und mit Zusätzen und Ver-besserungen in 8. Foliobanden. Siewird ungemein hoch geschätzt; istaber zu Rom in den Jndicem gesetztworden. Ferner Ikeol. Oogmar.er ^oralem; Lomm.in Lpilb. ?suller Lvangelia; Apologie cie» vo-mimcrms MlLonaires L Lbine,u. d.m. In den letzten Jahren ver»lohr er sein Gesichte.
Alexander Trallianus, ein berühm-ter Medikus und Philosophus des VI.Jahrhunderts. Seine Werke sindvon Peter du Eharel, Bischofzu Ma-on und Groxalmosenier vonFrankreich, herausgegeben worden.
Alexius Comnenus, Kayser zu Con-stantinopel, hat bey den abendländi-scheu Geschichtschreibern einen sehrschlechten Ruhm, weil er die Kreuz-züge nicht, wie man wünschte, be-fördert. Vielleicht ist er deßwegenleicht zu entschuldigen. Er entriß imI. 108', die Krone dem Nicepho-rnS Votoniakes, und wurde von denKreuzfahrern i. 1.1097. bey Epi-damnus geschlagen. Er starb i. I.1118. Seine Tochter Anna Eom-nena hat sein Leben beschrieben. EShaben noch mehr Kayser gleiches Na-mens zu Constantinopel regiert.
Alexius Michaelowiz, Czaar in Mo-skau , folgte seinem Vater Michael
j. 1.1645. Er eroberte Smolens-ko, nebst einem grossen Theil von Li-thaueni.J. 1654. und starb -6-6.
Alfes,