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Amphitrite, Göttinn des Meeres/des Nereus oder des Oceans Toch-ter, und des Neptuns Gemahlinn.
Amphirryon, des Alceus Sohnund Gemahl der Alcmene, war zuArqos gebohren. Er bemächtigtesich der Stadt der Telcböer durchHülfe der Comeths, des KönigsPterclaus Tochter. Wahrend die-ser Zeit besuchte Jupiter die Alcmeneunter der Gestalt des Amphilrysns.Sie bekam Zwillinge. Der eineSohn war vom Jupiter, und warder berühmte Hercules; der anderehieß Jphiclus, und war Amphi-tryons Sohn. Plautus und Mo-liere haben Lustspiele von dieser Ge-schichte verfertigt.
Amedorf, (Nicol. von) gebohrenden Der. 148;. aus einem ade-lichen Geschlechte unweit Würzen,war Luthers Schüler, > Magi-ster zu Wittenberg, bald darauf Li-centiat in der Theologie, Professor,Euperattendent zu Magdeburg, undendlich 1 f4-. Bischof zu Naumburg.Churfürst Moritz verjagte ihn , 547.von seinem Bisthum, worauf erSuperintendent zu Jena ward, undstarb endlich zu Eisenach den >4-May 1 süs. Er war mit Lutherauf dem Reichstag zu Worm's iz-rr.half die Schmalkaldische Artikel ver-fertigen, und schrieb wider die Ca-tholische und damalige Sektirer sehrheftig. Als Georg Major lehrete,die guten Werke seyen nöthig zurSeeligkeit, behauptete Amsdorsrss>. daß sie vielmehr schädlichseyen, welches er freylich nur ver-standen hat, in so fern man sich selbigeals verdienstlich einbilden wollte.
Amthor, (Christ. Heinr.) ein Ge-lehrter des XVIII. Jahrhunderts,hat sich theils durch juristische Schrif-ten , theils durch seine Gedichte be-rühmt gemacht. Er war um 1678.zu Slollbcrg in Thüringen gebohren,und starb als königl. dänischer Justiz-
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rath zu Copenhagen den 21. Febr.17-1.
Amulius, König der Lateiner, be-raubte seinen Bruder Numisor derKrone, und machte dessen TochterRhea zur Vestalinn, um alle Nach-kommenschaft zu verhüten. Allein
sie gebühr, dessen ungeachtet, denRomulns und Reiiius, welche denAmulius tödteten, und ihren Groß-vater Numitor wieder auf den Thronsetzten, ungefähr im 754 I. v. C. G.
Amulsn, oder Amolon, ein durchseine Gelehrsamkeit und Frömmig-keit berühmter Lrzbischos zu Ly on, hatwider Gottschalkcn geschrieben, undist gegen 874. gestorben. SeineSchriften sind mit Agobards seinenzusammengedruckt worden.
Anrurach I. türkischer Kayser , undeiner der grollen Prinzen des otto-«launischen Reichs, folgte auf sei-nen Vater Orchan izsy. DenGriechen nahin er Lhracien, Gal-lipoüs und Adrianopel ab, und er-richtete in letzter Stadt feine Resi-denz i) 6 i. Die Janitscharen ha-ben ihm ihren Ursprung zu danken.Er schlug den Prinzen über die Bul-gare»; eroberte Nieder - Morsten;züchtigte seine rebellische Bassen, undließ feinem ältesten Sohn, der sichauch wider ihn empört, die Augenausstechen. Nach ;7- Siegen wur-de, er i; 8 -. in einem Treffen er-schlagen.
Amuracl) H. türkischer Kayser, warauch einer der grösten Prinzen, undkam 1421. zur Regierung. Con-stantinopel und Belgrad belagerte ervergebens, nahm aber Thessalonichden Venetianern weg , und machtesich den Fürsten von Bosnien undJoh. Castriota, Prinzen von Alba-nien , zinsbar. Dieser mußte ihmseine fünf Söhne zu Gcisseln schicken,welche Amurath, wider den gegebe-nen Versprach, beschneiden ließ.Joh. Hunniades schlug AmurathsArmee,