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worum gestiftet, und den r r. Jul.Is8s. im 8ssten Jahr gestorben.Er war in der katholischen Religionsehr eifrig, dabey aber ein grosserGönner der Gelehrten. Er hattederen immer verschiedene um sich,und machte sich ein Vergnügen dar»
. aus, ihnen an Franciscus I. HoseBeförderung zu verschaffen.Armagnac, ( Joh. von) Cardinal,
I war ein natürlicher Sohn des Gra-fen Johann II- von Arniagnac, undBruder von Johann III. und demConnetable Bernhard. Pabsi Cle-mens Vii. machte ihn r;y>. zumBischof von Auch, worauf er unterKönig Carl VI. Staatsrath, und1409. durch Peter von Luca Cardi-nal wurde, worauf er bald starb.Armagnac, (Joh.von) Marschallvon -Frankreich, Ritter und Cam-merherr Ludwigs XI. war ein natür-licher Sohn Johannes IV. Grafensvon Armagnac. Er war einer dergrösten Günstlinge von Ludwig XI.der ihm auch die Statthalterschaftvon Dauphin« gab, und starb 1471.
Armand von Bonrbon Prinzvon Lonrt, s. Conti.
Armelle, ein Weibsbild in Frankreich,gedohren 1606. zu Campeneac, imKirchsprengel von St. Mals, dassich durch ihre Begeisterungen äs H.-^ mors puro bekannt gemacht- Sie! verfiel darinnen bis aufs lächerliche,! und starb zu VanneS den -4. Oct.^ 167,. Eine Ursulincr Nonne zu
Vanncs hat ihr Leben beschrieben,welches Poiret 1704. neu heraus-' gegeben.
^ Arminius, Prinz der Cherusker,s. Herrmann.
Arminius, (Jacob ) ein resormir-ter Gottesqelcbrter, und Stifter derArminianischen Sekte, war 1560.zu Oudewater in Holland yebohren.Er hieß eigentlich Herrmann, undHistor Handwörterbuch.
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hatte einen Messerschmied zum Va-ter. Als ihm diese- frübzeit-a ver-storben , nahm ihn Rudolph Snellmit sich nach Marpurq, woraus ernach Rotterdam, und von da nachLeiden gekommen, wo er sich 6. Jahrlang des Unterrichts des LambertusDanäus bedient hat. Er begab sichhieraus nach Genf. allwo er denBeza hörte, und setzte sich auch zuBasel beym Grynäus in besondereAchtung. Nachdem er eine Reisedurch Italien gethan, und denpäbst-lichen Hof etwas genau erkennen ler-nen, als er sich vorder selber nicht da-von eingcbildt, wurde er ,588 zumPrediger nach Amsterdam bcruffen.160;. kam er als Pros der GolkeS-gelahrheit nach Leiden, und starb da-selbst den iA. Oct. 1609. Er warnoch zu Amsterdam, als der Pros.Theologie zu Franecker Martin Ly-dius ihn vorschlug, eine Schrift zuwiderlegen, welche unterm Titel:U.elyoniio aä srgumema giiTärmLer-e ec (üalvini ex rrsüam äskrreäeüinaüone in cspur IX. LäUo-manos juDelft herausgekoinmen war.Je mehr nun Arminius die Sache derLupralapssriorum wider diese Schriftzu behaupten suchte, je mehr wurdeer von dem Gegentheil üderzeuqt.Ja er gienq noch weiter, verwarfauch die Intralspürios und erkann-te die rechte und gläubige Anwen-dung der beruffenden Gnade vor deneinzigen Grund derErwahlung.Leiden hatte er mit dem Franc. Go-marus beständigen Streit, welchersich auch aus die Studirendc aus-breitete, daß es einig'' mit dem Eo«marus hielten, und Komaristengenennt wurden; die Pwrben desArminius bingeaen Arminianerhiessen. Nach des Arminius Todübersaben s.ine Anhänger 1610. ei,ne kemonilrAMiam, wovon sie nach,her Remonstr anten geiienur wur-den, oder Bittschrift an die General-H Staa