Band 
[Erster Theil.]
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Er starb zu Landen denzo.Decemb.1568. Er hat in englischer Spra-! che ein Buch geschrieben, wie man> die lateinische Sprache denen Kimder» am besten beybringen könne.Seine lateinische Briefe sind sehrzierlich geschrieben.

Astnius Pollio, ein Redner und Bür-germeister zu Rom, der sich unterAugusts Regierung sowohl durch ge-lehrte Werke als Kriegsthaten be-rühmt gemacht, und 4. Jahr nachChristi Geburt im 8 °sten Jahr ge-storben. Er hat die erste Bidliolheckzu Rom errichtet. Sein Sohn A-sinius Gallus wurde auch Bürger-meister , und heyrathete die Agrippi-na, die Tiberius verstossen hatte.

Askew, (Anna ) auch Ascough,eine vornehme Engellänberinn ausder Provinz Lincoln,, wurde wegender protestantischen Religion unterder Königinn Maria ius Gefängnißgelegt, aus welchem sie aber wiederentlassen wurde. Weil sie aber dochbey ihrer Gesinnung beharrte, wur-de sie wieder gefangen gesetzt, und1546. lebendig verbrannt.

Aspasia von Miletus, machte sich zuAthen sowohl durch ihren Verstandals Schönheit berühmt. Sie warin der Redekunst und Staatsklug-heit sowohl erfahren, daß selbst So-erstes Unterricht bey ihr nahm.Pericles verliebte sich sterblich in sie,so daß er auch seine Gemahlinn vonsich ließ, und die Aspasia heyrathete.Er folgte steiffig ihrem Rath, wo-durch fast die ganze Republik vonihr regiert wurde. Sie war dieAnstifterinn des Samischen undMr-garischen Krieges, welcher letztereauch den peloponesischen nach sichzog. Nach des Pericles Tod 4- 8.I. v. C. G. hielt sie sich an einenMenschen von niedriger Herkunft,den sie aber durch ihre Geschicklich-keit zu den höchsten Ehrensteilen be-förderte. Sie befleckte aber ihren

Histor. Handwörterbuch.

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Ruhm, daß sie zu Athen liederlicheWeibsbilder öffentlich bey sich unter-hielt.

Aspasta , aus Phocäa, einer Stadtin Jouien, gebürtig, war eine Bey«schläfferinn des jüngern Cyrus, derihr zur Nachahmung des Periclesdiese» Nahmen gegeben, da sie vor-her Milto qeheissen. Ais Cyrusgegen seinen Bruder Artaxerxes denkürzern zog, fiel auch Aspasia in dieHände des Siegers, den sie abereben sowohl zu gewinnen wußte.Sie soll von eben so grosser Klugheitals Schönheit gewesen seyn. AlsArtaxerxes seinem Sohn Darms ei-nen Theil der Regierung abtrat,und dieser, nach der Gewohnheitder persischen Könige, eine Bitte anden Artaxerxes thun durfte, die ergewähren mußte, bat er sich die A«spasia aus, welche doch damals et-wa» 7s. Jahr alt gewesen seyn mag.Artaxerxes hatte sie zwar schon in diesf. Jahr bey sich gehabt; dennochwar er übel mit dieser Bitte zufrie-den. Als aber Aspasia selber denSohn vor dem Vater wählte,mußte ers geschehen lassen, machtesie aber zugleich zur Priesterinn derDiana zu Ecbatana, welches sie zunrGelübde der Keuschheit verband.Von beyden Aspasien ist 17)6.zu Paris vom Grafen von Bievrektiltoire cks öeux ^chglies, fem-mes illultres äe In Orece, sveeäes remnrigues ltiitoriczues er cri-tigues, in , r. herausgekommen.

Assebürg , ( Rosemunda Julian«von) eine nieversächsijche Fräulein,gebohren 1672. auf dem SchloßAffeburg bey Wolfenbüttel, ist durchdie Offendahrungen bekannt wor-den , die sie von GOtt zu haben vor-gab. Sie hat zu vielen Streitig-keiten in der evangelischen Kirche An-laß gegeben. An D. Petersen fandsie ihren stärksten Vertheidiger, derauch l6-r. ein eigenes Sendschrei-I den