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Mich nach Rom erhob, und alleAnhänger seines Vetters an sich j»ziehen suchte. Allein dieses war denAbsichten des Marcus Antonius, derdamals Bürgermeister war, ganzzuwider, der selber damit umgieng,dir alten Soldaten des Cäsars sichzuzueignen. Augustus erwählte alsodie Parthey des Raths, und schlugden Antonius, der den DecimuSBrutus in Modena eingeschlossenhielt, in Gesellschaft der beyden Bür-germeister Hirtius und Pansa, undtrieb den Antonius aus ganz Italien.Da aber Hirtius im Treffen geblie-ben , und Pansa bald darauf an sei-nen Wunden starb, versicherte sichAugustus des ganzen Heeres. Letzte-rer soll ihm noch kurz vor seinemTod bekennt haben, daß die Absichtdes Rath« bey ihm und dem Anto-nio« allein dahin gehe, den einendurch den andern aufzureiben, unddadurch die oberste Gewalt wieder indie Hände der Pompejaner zu spie-len. Dieses, nebst dem glücklichenFortgang des Caffius, bewog Augu-sten, sich mit dem Antonius zu se-tzen, um so mehr, da dieser durchdie Armee des Lepidus ihm aufsneue furchtbar worden war, undAntonius eben so geneigt war, sichmit dem Brutus und CassiuS widerden August zu vereinigen. Auf dieseArt entstand ein neues Triumviratzwischen dem Augustus, Antoniusund Lepidus. Ersterer heyrathrtezur Bevcstigung der Freundschaft derFulvia Tochter, Clodia, und giengauf Rom los. Der Rath, derim Begrif war, ihn vor einen Feinddes Vaterlands zu erklären, besaunsich nun eine« andern , setzte ihn sogar über die Gesetze hinauf, und gabihm den Rang vor den Bürgermei-stern. August ließ seine Erbschaftdurch ein öffentlich Edikt bestätigen,und den Cassius und Brutus nebstden übrigen Mördern des Cäsars
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verdammen. Er unterredete sichdarauf zu Bononien mit dein Anto-nios und Lepidus, wo sie beschlossen,die Verwaltung der Republik unterdem Nahmen eines Triumvirats aufs. Jahr zu übernehmen, und dienöthige Obrigkeiten selber zu ernen-nen. In der Theilung der Regie-rung bekam Antonius den Orient,Augustus den Occident und LepidusAfrica. Augustus und AntoniuSgiengen nun auf deu Cassius undBrutur los. Nach ihrem Tod kamAugustus wieder nach Italien; wieer aber hörte, daß die Fulvia man-cherley Händel zu seinem Nachtheilangezettelt, verstieß er auch die Clo-dia. Doch nach der Fulvia Todvereinigten sie sich wieder, und An-tonius heyrathete die Octavia, desAugustus Schwester und Wittwedes Marcellus. Augustus überwandhieraus den jüngern Pompejus undtrieb ihn aus Sicilien; wie aber Le-pidus, der auch Antheil an diesemSieg hatte, Sicilien vor sich behadten wollte, wußte Augustus alle sei-ne Soldaten von ihm abwendig zirmachen, und schickte ihn, bey nahewie einen Gefangenen, nach Rom.Als es endlich doch zum offenbarenKrieg zwischen dem Augustus undAntonius gekommen , entschied dieSchlacht bey Actium -. Sept. des; i. Jahrs v. C. G. beyder Schicksal.Antonius wurde geschlagen, undAugustus erhielt durch seinen und derCleopatra Tod die Herrschaft derWelt. Als er -9.J.V. C.G. nachRom zurückgieng, behielt.er seineGewalt nach dem Rath des Märe-naS, welches ihm Agrippa wider-rathen, und nahm den Titel Im-perator an. Er unterstützte solchedurch seine Freygebigkeit gegen dieSoldaten, durch die gute und wohl-feile Zeiten, so er den Bürgern ver-schafte, und durch die grosse Dcloh-uungen, so er denen Gelehrten gab.