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che heraus, bestand aber nur aus ?.Büchern, denen 169;. zu Amster-dam das dritte in 4. beygefügt wur-de. Es ist schon 169;. in 4. insDeutsche, und zu Amsterdam 1694.in 4. Büchern in n. ins Französischeübersetzt worden, welche Ausgabeder Verfasser selber gebilligt. Bek«ker verlohr sein Amt darüber, be-hielt aber doch die Besoldung, undstarb den 11. Jun. 1698. SeinSohn Iol). Heinrich Bekkerhat eine bejondere Schrift von denletzten Stunden seines Lebens her-ausgegeben , worinn er versichert,daß sein Vater bey dieser Meynunggeblieben sey. Man hat ausser die-sem noch einige andere Schriften vonihm.
Bel, s. Baal.
Bei, (Matthias) ein LutherischerGottesgelehrter , gebohren zu Orss-wa in Ungarn den -4- Merz 1684.studirte zu Halle, und kam 170».als Conrector der evangelischen Schu-le zu Neusol wieder nach Haus,wurde auch an eben diesem Ort zumPrediger bey der dasigen Elisabethen-kirche ausgestellt, welche aber balddarauf von deu Catholischen wegge-nommen wurde. «714. kam ernach Preßburg, und war anfangsReclor der Schule daselbst, hernach1719. Prediger an der deutschenKirche, 1744- Pastor und Seniordes Ministem , und starb den 29.Aug. 1749- Er hatte die Ehreein Mitglied der Akademien zu Pe-tersburg , Berlin und Londen zuseyn. Bel hat sich um die ungari-sche Nation auf viele Art verdientgemacht, und Arnds wahre« Chri-stenthum nebst andern nützlichenSchriften ins Ungarische übersetzt;besonders aber der Ungarischen Hi-storie iu seiner l^oncis üunggri-elüttorico- ßeogrsxbica von 4 Fo-liobänden ein neues Licht aufgesteckt,vor welches letztere Werk ihn nicht
nur Kayser Carl Vl. zu seinem Hi-storiographus ernennt, und in denAdelstand erhoben, sondern auchder Pabst mit seinem Portrait undzerschiedenen goldenen Medaillen be-ehrt hat.
ela l- König in Ungarn, war La-dislaus des Kahlen Sohn, und An-dreas I. Bruder. Dieser hatte ihmanfangs, ehe er noch Erben hatte,den vierten Theil des Landes abge-treten, wollte aber nachgehend« sei-nen indessen erzeugten Sohn Salo-mon im ganzen Reiche folgen lassen,worüber es zum Krieg kam in wel-chem Bela seinen Bruder ro6i. ineiner Schlacht an der Theisse erlegte,und das Reich behauptete. An-dreas starb bernach Bela suchtesein Reich durch gute Ordnungen zubevestigen, und wurde rovs. vonseinem Lusthause, das über ihm ein-fiel, also geguekschet, daß er balddaraus starb. Nach seinem Todbehauptete doch sein Neffe Salomondie Regierung. ES haben noch etli-che Könige dieses Nahmens Ungarnbeherrscht.
Belcarius, s. Beaueaire.
Belesik oder Beiesu« König inBabylonien, dessin Statthalter ervorhin war; leistete dem Arbacesaus Medien wider den Sardauapalgetreue Dienste, wofür er die Ober-herrschaft von Babylonien davontrug. Man hat viele Ursache ihnvor eine Person mit dem NadosiKrssar, dem Urheber der I 4 a-donassarws, so vom r6. Febr. des747- Jahrs v. C. G. anfängt, undMit dem Baladan, dessen in H.Schüft gedacht wird, zu halten.
Belhomme , ( Humbert ) ein ge-lehrter Bcnedictiner, gebohren zuLsr-le.vue den rj. DeL- 16s;.that sich durch seine Predigten her-vor, und setzte sich am LothringischenHos in gutes Ansehen; daher ihn Her-zog Leopold 1699. zu seinem Ge-N » Wissens«