Band 
[Erster Theil.]
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nannten Cabale, und der KroneFrankreich und d^r Römischcatholi-schen sehr genest, daher er keineGelegenheit versäumte, die Freyhei-ten der Nation einzuschränken. Kö-nig Jacob il. bestätigte ihm die Wür-de eines königl. Kammerherrn; erstarb aber den 28. Aug. 1787- im67slen Jahr. Seine Briefe, die erals Staatssekretär geschrieben, sind170,. in Londen gedruckt worden,und dienen viel zur Geschichte seinerZeit. Man hat auch eine französischeUebelsetzung davon.

Benner, ( Thomas) ein englischerGottesgelehrter, gebühren zu L-alis-bury in Wiltshire den/.May 167;.studirle zu Eambrigde, wurde 1700.Rector bey St. Jacob zu Eolchester,und starb zu Londen den Octob.1728. Er hat sehr viele Streit-schriften wider die Catholischen, Qua«cker und andere, besonders auch einegute ebräische Grammatick geschrie-ben.

Benoist, s.Bemdictu-.

Benoist, CElias) ein gelehrter re-sormirter Prediger, gebühren zu Pa-ris 1640. war 20. Jahr lang Pre-diger zu Alen^on , diente hieraufnoch an zwey andern Kirchen imLandchen Beauce, und gieng nachWiderruffung des Edikts von Nan-tes nach Holland, wo er eine Pre-digcrstclle zu Oelst erhielt, die erbis an seinen Tod 1728. versähe.Seine vornehmste Schriften sind:Historie ec ^zioloxie cie In Uecrai-le cies stasteurs L causto cie la perste-cmion ciestrance; Histvire cie t'L-ciir 6s dlances, in s.Quartbänden;Uelsnxs cie isteinargues türirig.bistorig. piiiiot'. er riieoi. stur iescieux Öiist. cie dl. loisnci I'une-»e§»/>er/k,/ro« er l'aurrs/er Ox^i»er 7/,^sr^»er.

Benoist , ( Joh. ) ein französischerDominicaner von Monlucon, war

den i.Jul. isz-. zu Carcassone ge-bühren , predigte in den vornehmstenStädten, und starb in seinem Klo-ster zu Thoulouse den 8 May ,707.Man hat von ihm : 1'IIistoire cies/UbiZeois er cies Vsucinis, avec:uns carregeograyliiciue cies Vaiees,karis 1691. IN 2. Duvdezbänden,nebst einer Continuation 6e i'bistoi-

re 6es ^Ibigeois.

Benoist, (Renatus) gebohren 1721.ju Eharoanieres bey Angers, gieng1748-nach Paris, und wurde 1776.in das Eollegium von Navarra auf-genommen, und 1779. zum Do-ktor der Gottesgelahrheit gemacht.Er begleitete >760. die KöniginnMaria Stuart als Hofprediger undBeichtvater nach Schottland; kamaber nach zwey Jahren w.ed-r zu-rück. 1769. erhielt er die Pfarrezu St. Eustachius zu Paris, die erin die 40. Jahr mit vielem Ansehenversah. König Heinrich lli. er-nannte ihn l787- zum ersten Profes-sor der Theologie, welches Amt eraber nachgehends sreywillig nieder-legte. Nach Heinriche III. Todgab er Apologie eariioügus her-aus, worinn er behauptete, baß dieResormirte Religion einen rechtmäs-sigen Thronfolger von Frankreichvon der Krone nicht ausschlössenkönne. Er unterrichtete nachgehendsHeinrich IV. in der catholischen Re-ligion , der ihn auch zum Beichtva-ter annahm, und 1794. zum Bi-schof von Troyes ernannte, wozu eraber dieBestättigunq von Rom nichterhalten konnte. Nebst einer unqe-mein grossen Anzahl anderer Schrif-ten gab er auch eine sranzösis. Ueber-setzung der H. Schrift heraus, wel-che von der Genfer Uebersetzung nichtviel unterschieden war. Sie wurdedaher von der Sorbonne censurirt,und von Gregor xill. 1777. verdaust.Benoist unterschrieb erst 1798. seineVerdammung, worauf er wieder M

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