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rentLLiem, oder der unendlichkleinen Grössen glücklich aus,welchen Leibnitz in den ^Lis L,u-üirorum vorgelegt hatte, dachte auchsebst aus eine E.fiadunq, wie er vonden unendlich kleinen Grössen auf dieendlichen kommen könnte, wovonjene die Differentien sind, und hießdie gefundene Methode Lslculuniinlezralem. Bernoulli trat hierauf1690. eine gelehrte Reise an, hieltsich 8. Monat zu Genf, und daraufbis zu Ende des Jahrs 1692. zu Pa-ris auf, brachte 4. Monat bey demMarquis von l'Hopital aus seinemLandgut Ouques zu, und entdecktedaselbst seinen Lnlculum exponen-rislem. 1695. nahm er die mathe-matische Profession zu Gröningen an,nachdem er schon das Jahr zuvor zuDasei Ooctor der Arzncykunst wor-den, und erfand daselbst 1701. denMospbvrum IVlercurinIem , wovorihn der König in Preussen nicht nurzu einem Mitgliede der Akademie zuBerlin ernennt, sondern auch mit ei-ner goldenen Medaille von 40. Du-katen beschenkt. Schon 1699. hat-te ihn die Akademie der Wissenschaf-ten zu Paris zu ihrem Mitgliede aus-genommen, und diesen Beyspielenfolgten nun auch die känigl. englischeSocietät zu Londcn, das Jnstitutumder Wissenschaften zu Bononien,und die kayserl. Academie zu Pe-tersburg. 170s. folgte er seinemBruder in der mathematischen Pro-fession zu Basel, nachdem er vorherden Beruf nach Utrecht und Leydenausgeschlagen, lebte und lehrte da-selbst im grösten Ansehen, und starbden >. Jan. 1748. Bernoulli er-hielt etlichemal den Preis bey der A-cademie zu Paris, und hatte dasseltene Vergnügen den von r 7) 4 . mitseinem zweyten Sohn Daniel Bernoulli zu theilen. Er wurde in vie-le geometrische Streitigkeiten, be-sonders wegen seines Lnlculi inlmi-
rellmaiis und des Maasses derlebendigen Kräfte mit etlichenEngelländern verwickelt- Seine ge-sammle Schriften sind 174;. zukamsanne in 4. Quartbänden zusammen-gedruckt wo-den Seine z Söhnesind Nicolaus, von dem folgender ,Artikel, Daniel gebohren zu Grö-ningen den -9. Jan. 1700. und 'Johann, gebohren zu Basel den l18. May 17-0. von welchen beyden sletztem jener die Naturlehre, dieser >die mathematische Wissenschaften zu IBasel mit vielem Ruhm lehren. iBernoulli, (Nicol.) des vorherge-henden ältester Sohn, gebohren zu lBasel den 27. Jan. 16^7. verband idie Rechtsgelahrheit mit der Ma-thematik, und konnte in seinem 17.Jahre in der Geometrie und Alge-bra bereits andern Unterricht geben.
171s. wurde er Doctor der Rechts-gelahrheit , reisete in Italien undvon da nach Paris, wo ihn die be-rühmte Gelehrten Montmort undVarignoa in ihre Freundschaft auf-nahmen. Eine Krankheit nöthigteihn, wieder nach Haus zu gehen;er reisete aber nach erhaltener Ge-sundheit nochmals nach Venedig, woer einem venetianischen EdelmannNahmens Verzins zwey Jahre Un,terricht in den mathematischen Wis-senschaften gab. >72;- erhielt ereinen juridischen Lchrstuhl zu Basel,wurde aber nebst seinem BruderDaniel nach Petersburg beruffen,um daselbst die Mathematick zu leh-ren. Beyde Bruder kamen den 27.Oct. 17 - s- daselbst an. Unser Ber-noulli aber wurde gleich das folgen-de Jahr mit einem auszehrenden Fie-ber befallen, woran er den 27. Jul.>726. starb. Er wurde aus kayserl.Koste» begraben. In den Lom-mencariis der Academie zu Peters-burg und in den LruäicorumI.ipiieni>bus findet Man zerschiedeneAufsätze von ihm.
Bero,