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wegnahm, wollte er auch diese Be-gebenheit von Callot in Kupfer ge-stochen haben. Allein er bat es sichab; und wie ihn einige Hosieute da>zu nöthigen wollten, so erklärte erihnen ganz frey, daß er sich lieberden Finger abschneiden wollte, alsetwas thun, so seinem Fürsten undVaterlande nicht zur Ehr gereichte.Der König war damit zu frieden,und prieß den Herzog wegen einesso getreuen Unterthanen glücklich.Er bot auch dem Callot 1000. Lha-ley jährlichen Gehalts an, wenn erin seine Dienste treten wollte. Al-lein er wollte sein Vaterland nichtverlassen, und starb zu Nancy den-8. Merz 1655.
Lally , ( Peter ) ein CartesianischerWeltweiser, gebohren zu Meonil-Hubert, studirte zu Caen und Paris,und lehrte hernach imCollegio clu Loiszu Caen , wo er 167s. Principaldes Collegii Artium ward. 1684.erhielt er die Pfarre bey St. Mar-tin in Caen, und predigte mit vie-lem Beyfall, so daß er auch einigeProtestanten zum Abfall bewogenhaben soll. 1686. mußte er auf r.Jahr ins Elend , kam aber wiederzurück, und starb mit Ausgang desJahrs >709. Er hat den Carte«sius zuerst seinen Zuhörern öffentlichvorgetragen, und den vnranä Oom-mentö , ou I'acccirci cle In pbilolo-xkie svec In rlieologie nebst an-dern Schriften herausgegeben.
Lalmet, (Auqustin ) einer derbe,rühmtesten Gottesgelehrten der römi-schen Kirche und sehr fruchtbarerSchriftsteller, war Benedietineror-dens, Präsident der CougregationSt. Vanni und St. Hybulphi, Abtzu St. Leopold in Nancy und derAbtey Senones, und starb den ,7.Ock. 1757. im 86 sten Jahr. Sei-ne vornehmste Schriften sind: vi-üionnrii-e lulivciczu« , cririgus,
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clrronologigue, xeoZrsxlugue eclirersire cle ls kible, in 2. Folian-ten. Dominicus Mansi zu Luccahat sie ins lateinische übersetzt, unddaselbst 172s. in gleichen Bändendrucken lassen, so hernach zu Augs-burg 1729. nachgedruckt worden.1728. gab Calmet selber ein Sup,plement dazu in 2. Folianten zu Pa-ri« heraus, daß nun das ganzeWerk aus 4. Foliobänden besteht.Ferner Lommenraire lirersl lurrous les livres cle I'ancien er <Zunouvesu lelksmenr in 2z. Quart«bänden, welche von 1707. bis 1716.zu Paris erschienen, und auch latei-nisch gelesen werden; Ililkoire clel'ancien er clu nouveau leliamenr,Paris 17-8. in r. Quartbänden,worinnen er aber in der Geschichtedes Neuen Testaments nicht weiterals bis auf die Zerstörung Jerusa-lems gehet ; Oillerrations lur lesLpparirions cles ^nxes, cles cl6-mons ec cles elprirs er lur les rs-vensns er vamxires cle HonZrie,cle Lokeme, cle lVloravie er cleSilelle, und viele andere.
Lalov, ( Abraham ) ein berühmterLutherischer Eottesgelehrter, ueboh-ren den >6. Apr. 1612. zu Moruu-gen in Preussen, studirte zu Königs-berg und Rostock, ward >6)2. anersterm Ort Magister, und rü;7.an letzterm der Gottesqelahrheit Do-rr, auch in eben diesem Jahr derTheologischen Facullät j» Königs-berg Adjunct, und 1640. ausseror-dentlicher Professor derGottesgelahr-^heit. Er disputirte daselbst mit demberühmten resormirten Goktesgelehr-ten Johann Berg, und setzte ihmfein 8rereoma lscrarillimse rellsrc)-ris Oirilki volunrnris cls sublkzn-risll prXlenria corporis ec lbnAui-nis lui in 8. Loena entgegen.164;. kam er alsRectoramGymna-sio und Prediger nach Danzig, undwurde 164s. mit dem Botsae anst
Collo