Band 
[Erster Theil.]
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D. VI. Seine Werke sind in Folio Campistron, ( Joh.Galbcrt) ein

zusammengedruckt worden. Es sindauch 1714- zu Leipzig Opera iele-cliora von ihm in Octav herausge-kommen. Wie er von sehr lustigerGemüthsart war, so sind sie auchungemein angenehm zu lesen.

Campegius, (Lorentz) ein berührn»tcr Cardinal des xvi Jahrhunderts,lehrte anfangs die Rechte zu Padua,trat hernach in geistlichen Stand,und erhielt 1717. von Leo X. denCardinalshut, worauf er sich alsLegat s» wohl in Engelland als vor»uemlich in Deutschland bey den da»maligen Religionsunruhen sehr wohlgebrauchen ließ. Er starb den 19.Jul. iszy. Man hat einige Schrif-ten von ihm. Seine beyde BruderJoh. Baptist« und Alexanderhaben sich gleichfalls in der gelehrtenWelt bekannt gemacht. ThomasCampegius, der als Bischof zuFeltri sich auf der Kirchenversamm»lung zu Trident sehr hervorgethan

französischer Dichter, gebühren zuThoulouse ,6s6, ward Sccretärbeym Herzog von Vendome, klarsich eben so wohl im Krieg, besonders1692. im Treffen bey Steenkerkcn,als in den Wissenschaften hervor,kam 1701. in die ^caäemill ?ran-coiie, und starb j» Thoulouse denr i. May -7-z- Seine Schriftensind am vollständigsten zu Paris >715.und zu Amsterdam 172-. herausge-kommen. Sein Bruder Ludwig,ein Jesuite, war auch ein guierDichter. Er ist > 7x7. im 77stenJahr gestorben.

Campra, (Andreas) ein berühmterfranzösischer Musicus, gebohren zuAix den 4. Dec. 1660, der vieleOpern und andere theatralische undmusicalische Stücke verfertigt, diemit vielem Beyfall aufgenommenworden, und den -9. Jul. 1744.zu Versailles gestorben ist.

und den i i. Jan. 1564. im Ersten Camps, ( Franz äes) ein Abt von

Jahr gestorben ist, wird von einigenauch vor seinen Bruder gehalten.

Campegius, ( Symphorianus) auchLamperius, s Champier.

Campianus, (Edmund) gebohrenzu Londen, studirte zu Oxford, undwurde Diaconus in der englischenKirche. Nachgehends trat er zurrömischen Kirche, und in denJesui«terorden, hielt sich zu Wien, Prag

und Rom auf. Als er aber unter ^ ^ ^ r

der Königinn Elisabeth wieder nach Eaniuö , (Joh. Peter) ein Bischof

Engelland kam, und zu heftig vor """

U. L- Frauen zu Siqni, Cisterzienser-ordens, der sich besonders aus dieWissenschaft der alten und vornem-lich französischer Münzen gelegt hat,und zu Paris den is. Aug. 172;.gestorben ist. Er war zu Amiensden ;i. Jan. 164;. gebohren.Man hat eine Dissertation über dieMünze des Caracalla und viele an-dere zur Erläuterung der französischenGeschichte von ihm.

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seine Kirche eiferte, ward er den 28,Nov. i s8i. enthauptet. Man hatOommem. äe Inlula Hibernia;Obronologiam I7niver1slem, »Ndanders von ihm. Der JesuitePaul Bombino hat VltLM er Llar-rz'rium Lclm. Oampiani heraus-gegeben , so sich selten gemachthat.

zu Bellay und vertrauter Freund desFranciscus von Sales, gab abersein Bisthum wieder von sich, undstarb im Lazareth zu P»riS, wo erden Kranken lange Zeit gewartethatte, den -6. Apr. i6sr. im7osten Jahr. Man hat zerschiedeneSchriften von ihm, aus welchen er-hellet, daß er kein Freund der Bettel-mönche gewesen.

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Camus,