Band 
[Erster Theil.]
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Ca

Stecken gerieth. Er gieng daraufwieder nach Holland , schrieb Oi-ricius äeüntereüLe äes /ournarixIirrerLiiL8 in Bänden; ^lemoi-165 kiüorigues et cricigue8 tue äi-vers poln» cle I'liitloire öe krancsin Bänden, und starb zu Amster-dam den 2,. Oct. 17;,. Nach sei«nem Tod kam i7r4- noch seineHittoire OririguL äes ^ournaux in2. Bänden heraus.

Lamusat, (Joh.) ein berühmterBuchdrucker zu Paris im XVII.Jahrhundert, wußte selber von Bü-chern wohl zu urtheilen, und druck»te keines, so nicht sehr gut war.Die ^caäemis krangoite nahm ihnzu ihrem Buchdrucker an. Erschrieb selbst dlegcmHonb er traire6e pzjx fair a Lkatean en Lambre-t>8, und starb ,6,9.

Lamusat, ( Nicol.) ein Domherr»u Troyes, wo er is7s. gebohrenwar, und r6ss. starb, hat krom-xcuLrium Lacrarum XntiguirarumIncrlliNL clioeceseos und ^lelsn-§65 kiilorigu^ von izzo.bis isgo.geschrieben.

Lanaan, Chams Sohn und Enkeldes Noah, hat sonder Zweifel Theilan der Sünde seines Vaters genom-men, da erden trunkenenNoab ver-spottet , weil der Fluch des Noahauch aus ihn fiel, ja seines Vatersin demselben nicht einmal nahment-lich gedacht wurde. Von der Er-füllung dieses Fluchs giebts zerschiede-ne Meynungen. Bochart halt denCanaan vor der Heiden Mercurius.

Candale, (Franz von) s. Hotx.

Landaules, ein König in Lydien,aus dem Geschlechte der Heracliden,hatte eine so ungereimte Liebe gegenseine Gemahlinn , daß er sie einstenseinem seiner Hosbedienten, Nah-mens Gyges, nackct im Bad zeigte,um ihn zu überführen, daß die Kö-niginn die schönste Person sey. Die

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Königinn fand sich hiedurch so belei-digt, daß sie den Gyges, unter An-drohung, widrigenfalls ihn umbrin-gen zu lasten, nöthigte, den Can-daules zu ermorden, worauf sie denGyges etwan 716.J. v. C. G. hey-rathete. Dieser stiftete das Ge-schlecht der Mermnaden, so bis aufben Croesus auf dem lydischen Thronsaß-

Lange, (äu) s. <lu Fresne.

Langiage, (Lucas) ein berühmterMahler und Bildhauer, gebohren1527. zu Moneglia im Genuesischen,wurde schon in seinem > 7ten Jahrzu öffentlichen Arbeiten gebraucht.Als er Wittwer wurde, verliebte ersich in seine Schwägerinn, und such-te durch zwey vortrestiche Gemähldevom Pabst Gregor XIII. Dispensa-tion zu erhalten, so ihm aber nichtgewahrt wurde. Nachgehends be-gehrte ihn Philipp H. in Spanienzu haben. Er gieng sogleich dahin,in der Hofnung, durch des KönigsVorbitte die erwünschte Difpensa-tion zu erhalten. Als man ihm abersagte, daß der König seine Bitte ineiner so unzimlichen Sache sehr un,gnädig aufnehmen würde, fiel er ineine Art von Tollheit, und starbbald darauf im Escurial >s8s. imrüsten Jahr.

Laninius, ( Angelus ) ein berühm-ter Grammaticus, gebürtig vonAnghiari in Toscana, hat in Spa-nien , Italien und Frankreich diegriechische und orientalische Spra-chen gelehrt, und ist ums I. >754.gestorben. Man hat einen 1 r. üslieiienitmig und andere Schriftenvon ihm.

Laniflus, ( Heinrich) von Nimwe-gen gebürtig , war einer der gelehr-testen Männer seiner Zeit. Er lehr-te das geistliche Recht zu Jngolstadk,und starb 1609. Seine l.e<Nones^nrigu-e, so eine Sammlung alterGrschicht-