Band 
[Erster Theil.]
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war Secretär bey der KöniginnChristin«/ und schrieb ein schön Lob»gedieht auf sie unterm Tit. edrilti-N 38 leu Lbrillma illuckrara, nebstandern Gedichten, und starb den19. Febr. 17 > 7 .

Lapellus, s. LappeUuS.

Laperus, (Hugo) s- Hugo.

Lapilupi, (Camillus) ein Schrift-steller des XVI. Jahrhunderts, vonMantua, hat sich durch sein Buch:lo Lrrakageme , berühmt geniacht,worinn er die parisische Blnthochzeitmit ihren Vorbereitungen und Fol-gen beschrieben; man bezüchtiget ihnvieler Unwahrheiten. Sein BruderLälius hat sich durch seinen virgi-lianischen Lenro als einen sehr ge-geschickten lateinischen Dichter erwie-sen. Sein cenro wider die Mön-che, und ein anderer wider dasFrauenzimmer, sind unvergleichlich,nur fast allzu satyrisch. Sie stehenin den Oeliciis xoörsrum iralorum.Erstarb is6o.im62stenJahr. Derzweyte und dritte Bruder Hipposlyrus und Julius haben sichgleich-falls durch die lateinische Dichtkunstberühmt gemacht,

Eapistranus, ( Joh. ) ein Fran-ciscanermönch, gebohren zu Capi-strano inAbruzzo izrr, war Ber-nardinS von Sicna Schüler, und»nachte sich durch seinen Eifer undBeredsamkeit berühmt. In Böh-men wollte er die Hussiten bekehren.Nachgehenbs predigte er das Kreutzwider die Türken , gieng selbst mitz» Felde, und soll an der grossenNiederlage der Türken und Aufhe-bung der Belagerung Belgrad 1456.grossen Antheil gehabt habm. Erstarb bald hernach den rz. Octob.dieses Jahrs in Ungarn. Bey sei-nem Grab sollen viele Wunder ge-schehen seyn, daher ihn Pabst Alexan-der vm.x Szo. unter die Heiligen vrr-

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setzt. Man hat auch einige Schrif-ten von ihm. Er war Ursach, daßin Schlesien sehr viele Juden jäm-merlich verbrannt wurden.

Lspisucchi, (Blasius) Marggrafvon Monterio, war aus einer vor-nehmen römischen Familie, undpäbstischer General in Avignon, undließ sich wacker wider die Protestan-ten gebrauchen. Er diente hernachunter dem Herzog von Parma.

Lapisuccht, ( Paul) ein römischerRcchtsqelehrter, gebohren >479,ward Canonicus im Vatican, Au-ditor di Rota und Bischof zu Neo-castro. Pabst Clemens VII. trugihm den berühmten Ehescheidungs-proceß des Königs in Engelland auf.Er schrieb einige Werke, und starb

Lapito, (Wolfgang Fabritius) einLutherischer Gotiesgelehrter, gebüh-ren 147«. zu Hagenau, studirte zuBasel, und ward in allen ;. höher»Facultäten Doctor. Nach der Handwurde er Prediger zu Bruchsal, woer mit dem Oecolampadius, der zuHeidelberg war, Freundschaft mach-te , und ließ sich von einem bekehrtenJuden in der ebraischen Spracheunterrichten. Von Bruchsal wurdeer nach Basel beruften, und halsdaselbst den ersten Grund der evan-gelischen Kirche legen. Daraufnahm ihn der Churfürst zu Maynz,Albrecht von Brandenburg, als Hof-prediger und Kanzler zu sich, ge-brauchte ihn in zerschiedenen Gesand-schasten, deswegen er auch von CarlV. in den Adelstand erhoben wurde.Weil er aber zu Maynz mit der Resorination nicht durchdringen konnte,gieng er nach Straßburg, und wuode isr;. Probst zu St. Thomas,isrx. resormirte er seine Gebnrts-stadt Hagenau, wohnte ix- 8 . derberühmten Disputation zu Bern bey,hielt sich seine fernere Lebenszeit z §Straßburg im Predigamt aus, u ,