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er seines Vaters Leibärzte hinrichten,weil sie ihn nicht so bald, als er ae>wünscht, aus der Welt geschast.Seinen Bruder Geta brachte er inden Armen seiner Mutter um, wel-ches auch den berühmten JuristenPapinian das Leben kostete, weil erdiesen Brudermord nicht in eineröffentlichen Rede rechtfertigen wollte.Caracalla gierig hierauf in den O-rient, erfüllte ganz Alexandrien mitMord und Todschlag, bewog seineBlindsverwundten auf das schändlich-ste, und gieng mit seinen Untertha-nen als ein Tyrann um. Macrinusließ ihn den g.Avr. ,17. hinrichten,und setzte sich auf den Thron Ca>racalla führte diesen Nahmen voneiner gewissen Kleidung, die er inGallien getragen. Ob er gleichnichts wenigers gethan, so nahm erdoch die Beynahmen Germaniens,Parthicus und Arabicus an. Hel-mut Pertinar, des Kaysers Perti«nax Sohn, sagte, es fehle nur nochder Beynahme Gericus; er mußteaber diesen Einfall mit dem Lebenbezahlen. Die Grausamkeit desCaracalla hat mehr als -vc-oo. unschuldige Personen das Leben gekostet.
Caraccioli, (Anton) nach vielen,wiewohl unrecht, Johann An»ton, der jüngste-Lohn JohannsCaraccioli, Fürsten zu Melphi, deri sso. als Marschall von FrankreichzuSuza gestorben ist, erhielt -54;.von König Franz I. die Abtey St.Victor zu Paris, und von HeinrichII. 1551. das Bisthum Troyes.Allein is6i. erklärte er sich öffent-lich vor die reformirte Religion,wiewohl er sich je und je darinn wan-kend machen ließ. Inzwischen muß-te er sein Bisthum ausgebe», undstarb auf seinen« Schloß Chateau-nevs an der Loire 1569. Man hatIs Mroir äs la vraie Religion undandere Schriften von ihm.
Histor. Handwörterbuch.
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Caraccioli, Johann, oder vielmehrnach seinem Grabstein Trajan)des vorhergehenden Urgroßvater,brachte sein Haus vornrmlich in dasAnsehen, in welchem es nachmals ge-wesen ist. Er war in sehr Mittel-»lässigen Umständen, als KöniginnJohanna H. von Neapel sikb in ihnverliebte, und ihn zu ihrem G-'oß»Seneschallen machte. Wie er sichaber hernach in Staatssachen ein-mengte, die wider die Vortheile derKöniginn liessen , ließ sie ihn 14;?.hinrichten.
Caraccioli, ( Robert ) gebohren«4rs. zu Lecce im Neapolitanischen,daher er sehr oft Robert de Ltcioheißt, war vermuthlich aus der vor«gemeldten Familie, trat in de»Franciscanerorden, nnd wurde einerder berühmtesten Prediger seinerZeit, so daß man ,hu den andernPaulus nennte. Sftkus IV. er-nennte ihn zwar zum Bischof zu Lec-ce; weil er aber vor Ausfertigungder Bulle starb, blieb CaraccioliBischof zu Aquino, und starb -495.Man hat zerschiedene Schriften vonihin.
Carache, (Ludwig, Augustin undAt.i.ibal) waren drey berühmteMahler von Bononien gebürtig,welche gemeinschaftlich arbeiteten,und eine Schule errichteten, auSwelcher viele grosse Künstler gekom-men sind. Ludwig, ein Vetterder beeden andern, welche Brüderwaren, starb 1618. missten Jahr.Augustin >Lof. im 4tsten, undAnnibal i6o-. im 49sten Jahr;Augustin hinterließ einen natürlichenSohn Anton, welcher alle dreyübertreffen haben würde, wenn ernicht schon in seinem z ssten Jahrgestorben wäre.
Laraglio (Joh. Jacob) aus Ve-rona gebürtig, konnte vortrefi'ch inEdelsteine schneiden, und war dar-neben in Medaillen sehr glücklich..3 König