Band 
[Erster Theil.]
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Basel vorderStadt, pflügte seineAecker selber, und war sehr arm, sodaß er einsmals kleines Holz aus demRhein ausfieng, um seine Stube zuwärmen. Man hat eine lateinischeund französische Uebersetzunq der H.Schrift von ihm , welche viel Auf.sehens gemacht haben. An der er.sten tadelt man die allzugrofseSorg.fält vor die Reinigkeit der lateini.scheu Sprache; die neueste Ausgabeist >7-9. zu Leipzig herausgekomwen. Die französische von , 777. istsehr rar worden. Castaliv hat auchnvch andere Schriften hinterlassen.

Laste!, ( Edmund ) ein englischerGsttesqelehrter des XVII. Jahrhun-derts, gebohren ums I. 160;, warin den morqenländischen Sprachensehr grübet. Er wurde königlicherHosprcdiqer, Canonicus zu Canter.burn, und der erste Professor derarabischen Sprache zu Cambridge.Er hatte den meisten Antheil an denLidiüs Polyglott!» von Londen, undgab 1669. das berühmte l^exiconHeprsglorron heraus , woran er17. Jahr täglich >8. Stunden gear«bettet haben soll; steckte sich aber da«durch in grosse Schulden, und starb

'68s.

Laste!, (Ludw. Bertr.) ein berühm«ter Jesuite, gebohren 1688. zuMontpellier, trat 170). in denOr-den, und legte sich besonders ausdie mathematische Wissenschaften.Seine vornehmste Schriften sind:Irsire lur I» pelanteur universelle1724. lvtarliemsrigueuniverselle17-8, so ihm die Ehre eines Mit-glieds der Großbrittannischen Ge-sellschafk der Wissenschaften verschast;Oprigue cles tlouleur«. Am mei»sten machte er sich durch sein Augen,elavier bnühmt, wovon er 17-7.1»den >iem. von Irevoux den Grund«riß, i7?s aber die völlige Theorieeben daselbst bekannt gemacht.Seine Erfindung war sinnreich ge»

nug; wollte aber nur in der Ausfüh-rung nicht gelingen. Castel star b den'Jan. 1777.

Laste!, (Perard) von Dire in derNvrmandie gebürtig, ein gelehrterAdvocat und Banquier, Expedition-naire des römischen Hofs, hatte gu.te Einsicht von der Verwaltung derKirchengüter, wovon er auch einigeSchriften bekannt gemacht. Erstarb 1687. im 4°sten Jahr.

Lastellanus, ( Peter) auch du Lhastel, einer der gelehrtesten französi-schen Prälaten des XVI. Jahrhun-derts , gebohren zu Archi in Bur-gund, studirte und lehrte hinwirke,rum zu Dijon, reisete hierauf durchDeutschland, wo er besonders zuBasel sich bey Erasmu« aufhielt,kam mit dem französischen Abge-sandten nach Rom, gieng von danach Venedig, und nach Griechen,land, ferner nach Egypten, Jeru-salem und Constantinopel. Nachseiner Rückkunft ward er Lector undBibliothecar bey Franz I. ,719.Bischof zu Tülle, r 744. zu Macon,1748. Großalmosenier von ,Frank-reich, und endlich issi. Bischof zuOrleanS, wo er den 5. Febr. 177-.an einem Schlag gestorben, der ihnauf der Kanzel getroffen. KönigFranz sagte von ihm, er habe nochkeinen Gelehrten um sich gehabt,mit dessen Wissenschaft er nicht inzwey Jahren fertig worden: aberden Castellan habe er noch niemalentrocken gefunden. Er war der mor-genlandischen Sprachen sehr erfah-ren, und predigte mit sonderbahreinNachdruck. Er hat wenig geschrie-ben.

Laste!!!, (Bened.) ein Schüler desGaliläuS, durch dessen Anführunger zu einem der grösten Mathemati-ker seiner Zeit worden ist. Er lehrteanfangs zu Pisa, hernach zu Rom,wo er - 644. starb. Man hat vieleSchriften von ihm.

Bb 5 Laste!!!,