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dat reiste. Wie nachgehend» Cinnaalle römische Bürger in Italien zuden Zünften in Rom schlagen wollte,jagte ihn der andere BürgermeisterOctaviu» aus der Stadt. Cinnarüste den vertriebenen Manns ausAsrica zu sich, gieug aus Rom los,behandelte die vornehmste Römer vondes Sylla Parthey aufs grausamste,und machte da« Jahr daraus sich sel-ber wieder mit dem Marius jumBürgermeister, welches er auch diedrey folgende Jahre blieb. AIs eraber im dritten Jahr wider denSylla zu Felde rog, wurde er vonseinen eigenen Leuten um seinerGrausamkeit willen 8 -. Jahr v. C. G.bey Ancona mit Steinen todt gewor-fen.
Lmnamus, ( Joh.) ein griechischerGeschichtschreiber des XII. Jahrhun-derts, der eine Historie von der Re-gierung der beyden Comnenen, Jo-hann und Tmanuel, geschrieben hat.Sie ist ju Pari« im kouvre griechischund lateinisch mit gelehrten Anmer-kungen von äu Lange, gedruckt wor-den.
Linq - ardres, f. Quinquarbo-reus.
Linus, auch Lynus, ein berühm-ter Rechtsgelehrter aus Pistoia imXlV. Jahrhundert, von dem manComment, über den Codex und übereinen Theil der Paudekteu hat. Erstarb ;u Bononien l,;6. Er warzugleich ein vortreflicher italiänischerDichter, den inan vor den Lehr-meister des Petrarcha ansehenkann.
LinyraS , ein König in Assyrien,oder nach der meisten Meynung inCypern, zeugte den Adoni« mit sei-ner eigener« Tochter Myrrha, wie-wohl er nicht wußte, daß es seineTochter war. Die Venus soll seineDeyschläffrriun gewesen seyn. Mansagt , er sey sehr reich gewesen; er
wurde aber aus seinem Reich vertrie-ben , weil er den Griechen vor Tro-ja die versprochene Lebensmittel nichtschafte. Die mythologische Nach-richten von ihm und seiner Familiesind sehr verwirrt.
Liofani, (Hercules) ein gelehrterJtaliäner von Sulmone, im XVI.Jahrhundert, von dem man guteAnmerkungen über die Metamorpho-se« des Ovidius hat.
Circe, der Sonne und der PerseitTochter, war, nach der Fabellehre,die berühmteste Zauberinn des Al-terthums. Sie vergiftete ihren Ge-mahl, einen Sarmatischen König,worüber sie auö dem Land gejagtworden. Sie kam nach Italien,und verwandelte die Scylla, dersie ihren Liebhaber Glaucus nichtgönnte, in ein heßliches Seemon-strum. A ls Ulysses auf ihre Inselkam, verwandelte sie einige seinerLeute in Schweine, denen sie dochhernach die menschliche Gestalt wie,der gab, und mit dem Ulysses einigeSöhne zeugte.
Liro-Ferri, ein italiänischer Mah-ler und Baumeister, gebohren zuRom i6;4, war Peter« von Cor-tona Schüler , dessen Risse er soglücklich nachahmte, daß man Mü-he hatte, sie von einander zu unter-scheiden. Ciro - Ferri stund bey A-lexander VII. und feinen drey Nach-folgern in grossen Gnaden, undstarb «68y. Er soll in seinen Cha-rakteren nicht genug Leben und Ver-änderung angebracht haben.
Liron, (Jnnocent.) ein berühmterRechtsqelehrter und Kanzler derUniversität Thoulouse im xvn.Jahrhundert, schrieb gute Anmer-kungen über das Canonische Recht,welche 1647. i» Thoulouse in Foliozusammengedruckt worden. SeineI.. V. Observatorium ^urrs Osno-nüü sind 17 rs. zu Jena in 4w aus-gelegt worden.
Lisner,