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Climacus, (Johann) ein Abt aufdem Berge Sinai, daher er auchder Sinaire heißt/ war ums Jahr5-r. in Palästina qebohren, wurdeim >6ten Jahr «in Einsiedler/ kamals Abt aus den Berg Sinai / undstarb den Merz e>vs. Er hatein Buch unter der Aus'christ: Kli-max, daS ist/ die aus ;o Srufrfen bestehende heilige Treppenach den ,0. verborgenenJahren Christi geschrieben, wel-ches ihm :cn Beynahmen Climarcus verschast. Man hat ihm auchim Lateinischen den Nahmen Sca-larius gegeben / woraus einigeSchoiasticuS gemacht laben.
Lling/ (Conrad) ein Franciscaner-mönch/ von Nordhausen gebürtig,wurde is,o. zu Erfurt Doctor, undwidersetzte sich ernstlich der Lulheri-scheu Lehre / so daß er ruletzt nochallein den römische« bolischen Gottes«dienst in der Stadt übte. Er starbals Guardian seines Klosters den io.Merz ,556. Seine Schriften sind:
äs Lecurilsre Oonicienrire Osrkn-licorum, Lonfucsiio menclsciorumL I^urlieraniL L^veeüis llbrum lm-xerii leu Inrerim eclirorum; I-ocicommunes rbeologiLi erc.
Llingstat/ s. RUngstet.
LlmiaS/ des berühmten AlcibiadesVater/ diente mit vielem Ruhm imKrieg wider den Lerxes / und bliebin der Schlacht bey Eoronä«/ wel-che die Athenienser 447 Jahr v. C.G. wider die Doeotier gewonnen.AthenäuS gedenkt eines pythagorei-schen Weltweisen LliniaS/ der umf,o. J.v C.G. gelebt hat.
Clio / eine von den Musen / war,nach der Fabellehre / deS Jupitersund der Mnemosyne Tochter/ undstund der Geschichtkunde vor. Manstellte sie unter der Gestalt eines jun-gen Frauenzimmers vor, daS mitLorbeer» bekränzt war, und in der
rechten Hand eine Trompete, inder linken aber ein Buch hielt.
Clrsson/ (Olivier von) ein berühm-ter Connetabel von Frankreich, auSeinem alten Haus in Bretagne ge-bürtig, zeigte von Jugend aus vor«trefliche Proben der Tapferkeit, be-sonders gegen die Engelländer, undhielt sich vornehmlich zum berühm-ten Berttand von Guesclin. CarlVI. machte ihn den 28. Novemb.>)8o. zum Connetabel von Frank-reich. Nach GuksclinS Tod führteer >)8r. in der Schlacht bey Rose«der den Vortrab gegen die Flamän-ber an. Als er s. Jahre hernachin Bretagne geschickt worden, behieltihn der Herzog als einen Gefangenenzurück, und ließ ihn nicht anders alsvor eine grosse Ranzion los. Nachseiner Rückkunft in Frankreich wollteih» Peter von Craon ermorden, undbrachte ihm den 14. Jun. >)yr.viele Stiche bey. Loch starbClisson nicht daran. Er verlohrnachgehend«, währender KrankheitdeS König«, seine Connetabelwürde,gieng nach Bretagne, und starb ingrösten Ehren auf seinem SchloßJossalen 1407.
Tlisthenes, eine Obriqkeits- Per-son zu Athen, deS Pericles Groß-vater , erfand zuerst das Scher-bengerichte, wodurch man die Bür-ger zu verweisen pflegte, deren An-sehen und Macht zu groß zu wer-den schiene Er hat durch diesesMittel sio. J.v. C.G. den Tyran-nen HippiaS aus der Stadt gebracht,und die Freyheit der Republick wie-der hergestellt.
Llitomachus, soll zuvor Asdrubalgewissen haben , war ein geschickterWeltweiser, von Carthago gebürtig,der in seinem 4osten Jahr nach Athengekommen, und des Larneades Schü-ler worden ist. Er wurde um 140.Jahr v. C. G. auch sein Nachfolger,und soll sehr viele Bücher geschriebenF s » haben,