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er Grandmaitre des königl. Hauses,und 1661. Gouverneur von Langue-doc, und starb zu Pezenas den r 1.Febr. >666. Er war ein gelehrterHerr, und hinterließ einige Schrif-ten. Anfange hatte er gleiche Schick-sale mit seinem Bruder Ludwig II.Prisen von Conde, saß auch 1650.auf dem Schloß St. Vincennes ge-fangen. 1« s4. vermählte er sich initAnna Maria Martins;;!, einerSchwestertochtcr des Cardinals Ma-zarin , niit deren er zwey Söhne ge-zeugt- LudwigArmand gebohrenden s. Apr- 1661 , starb an denBlattern den 9. Nvv. 168s, ohnevon seiner Gemahlinn Maria Anna,Herzoginn von Vaujour, LudwigsXIV. natürlichen Tochter von derla Voliere, Erben zu hinterlassen.Kranz Ludwig, gebohren den ;o.Apr. >664. der zuvor Prinz vonR-oclie- üir - Von hieß, nahm hier-aus den Titel eines Prinzen vonConti an, erwarb sich >684. beyder Belagerung Luxenburg, -68s.im ungarischen Feldzug, -6-0. indem Tr.ffen bey FleuruS, 1691.bey Steinkerken, 169). bey N/r-ivinde und bey andern Gelegenheitengrossen Ruhm, wollte 1697. Königin Pohlen werden, und starb zu Pa-ris den rr. Fcbr. 1709. Er istder Großvater des jetzigen Prinzenvon Conti Lugrvig Kranz, ge-bohren den i z. Aug. -717.
Lonti auch Lonctus, (Anton.) s.le Conti.
Lonyen, (Adam) ein gelehrter Je-su ite, von Montjoie im HerzoqthumJülich gebürtig, war «n den Sprä-che' wohl erfahren , erklärte die H.Schrift auf der Univelsität Mün-chen, und starb daselbst den >9.Jun.16; f. Er hat einen Commentar.über die vier Evangelisten und vieleandere Werke hinterlassen.
Looke, (Eduard) s. Loke.
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Looricherr, s. Lornhert.
Loorwich, (Joh.) lat. 6oeor-rcr'«r,ein Recht-gelehrter von Utrecht ge-bürtig, brachte seine meiste Lebens-zeit mit Reisen zu, und gab 1619.Ikinerarium Hierolol^-mirsnum erLzmacum in 4. heraus , dem mangrosse Aufrichtigkeit zutraut.
Lop, (Beruh.) ein in den Sprachenwohl erfahrner Rechtsgelchrter, ge-bohren isrs. zu Stromb.rg, lehrteanfangs die griechische Sprache,hernach die Institutionen zu Mar«purg, und starb den i r Der. »sm.Man hat einige Schriften von ihm.
Lop, (Wilh.) ein gelchickter Arzt,von Basel gebürtig, kam unter Lud-wig XII. nach Frankreich, undwurde um if;o. Franz I. Leibarzt.Man hat etliche Schriften von ihm.Sein Sohn Nikolaus Lop warProfessor im Collegio St. Barbaraund >s)6. Rector der UniversitätParis. Weil er aber einen gehei-men Briefwechsel rnit dem Calvinusführte, wurde er von dem Parlamentvorgefodert. Er hielt es aber vorralhsamer nicht zu erscheinen, undflüchtete sich »ach Basel.
Lopernicus, (Nicol.) ein berühm-ter Astronomus, Philosopbus undMedieus, gebohren zu Thorn den19. Fcbr. >47;- legte sich aus diegriechische Sprache, die Weltweis-heit und die Akjiiehkunst, besondersaber aus die Machematick und Astro-nomie , worinn er sehr weit kam.Um sich noch vollkommener darinnzu machen, unternahm er zerschie-dene Reisen, hielt sich lange Zeit zuBononim auf, und lehrte die Ma«thematick zu Rom. Nach seinerHeimkunft gab ihm der Bischof vonWarmland, Lueas Wazelrod, sei-ner Mutter Bruder, ein Canonicatan seiner Kirche. CopcrnicuS mach-te hierauf sein astronomisches Lehr-gebäude