sti-eben diesem Geschlechte- Er starbin Spanien >6;;.
Lerdus, (Eurieius) ein Arzt undDichter/ aus Hessen gebürtig / warein guter Freund rom EobanusHess»- / nahm zu Ferrara die Do-ktorwürde in der Ar,neykunst an,kam l srä. als Professor der Arzney-kunst «ach Marburg / wo er abernicht lang blieb/ und starb zu Bre-men ten -4. Dec. iszs. Er hatzerfchiedenes geschrieben. Seine
poetische Schriften sind etlichmal zu«sammenaedeuckt worden. «sein
Sohn / valerius Lordus / ge-bohren isis, legte sich vornemlichauf dieBotamck, besuchte zu diesemEnde die vornehmste Berge inDeutschland/ und gieng in gleicherAbsicht nach Italien. Zu Sienaschlug ihn ein Pferd an das obereBein, woran er zu Rom den rs.Sept. 1544. starb. Man hat No-ten über den Dioscorides und andereSchriften von ihm.
Corel!», ein vortrefflicher italiänischerMusicus/ dessen Symphonien unge-mein beliebt sind. Er starb zu Romgegen 17;;.
Corini, (Anton ) Ritter des H.Stephanordens zu Florenz / und ge-schickter Rechtsgelehrter / von Pont-remoli gebürtig/ lehrte um i6ro.die Rechte zu Pisa / Siena undFlorenz, und hinterließ einige Schrif-ten.
Corinna, eine berühmte griechischeDichterin», der Myrtis, einer an-dern gelehrten Frau , Schülerinn ,war nach der gemeinen Meynungaus Thespi in Boeotien gebürtig,und lebte um 474. I. v. C. G. zurZeit des Pindarus, den sie fünfmalin ihren Gedichten überwunden ha-ben soll. Andere heissen sie Co-rynna; andere machen zwey Per-sonen daraus. Von ihren Gedich-ten stehen einige Fragmente in deSUrsillUs Sammlung Larminum
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riovem illulbrium teminsrum.Ovidius rühmt in seinen verliebtenGedichten sehr oft einer Person die-ses Nahmens, worunter einige dieJulia, Augusts Tochter, verstehen.
Corio, ( Bernhardinus) ein italiä-nischer Geschichtschreiber, gebohren1460. zu Mayland aus einer ansehn-lichen Familie, war bey etlichenHerzogen zu Mayland Staatsse-kretär, und starb >500. LudwigSforzia trug ihm auf, die Maylän«dische Geschichte zu beschreiben, wel-ches Corio mit vieler Geschicklichkeitund Aufrichtigkeit ins Werk setzte,obgleich seine Schreibart nicht dieangenehmste ist. Sie reicht vonss8. I. v. C.G. bis 1499. Diebeste Ausgabe ist die italiänische von150z.
Coriolanus, ( Caj. Marc. ) einberühmter römischer Feldherr, thatdem Vaterland bey vielen Gelegen-heiten wichtige Dienste, und nahmbesonders 49;. I. v. C. G. denVolscern die Stadt Corioli, weswe-gen er den Beynahmen Coriolarnus bekam. Er nahm Hiebey vonder grossen Beute nichts an als einPferd, und einen gefangenen Corio-lauer, dessen Gast er vormals gewe-sen war. Nach der Hand warf sichCoriolanus mit dem römischen Volkab, welches ihn einer Aufruhr be-schuldigte, und durch den TribunenDecius zu einer ewigen Landesver-weisung verdammte. Er gieng zuden Volscern über, nahm an derSpitze ihrer Völker viele römischeStädte ein , und schlug sein Lagernur 4. Meilen von Rom auf. DieRömer schickten zerschiedene Herol-de an ihn, begehrten Frieden undbaten ihn, sein Vaterland nichtumzustürzen. Coriolanus blieb un-erbittlich , bis seine Mutter Vo-lumina und seine Gemahlinn nebstandern römischen Frauen zu ihm ins
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