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stund bey seiner Kirche in ungemei-nem Ansehen, hatte >659. auf derNationalsynode zu Loudun den Vor«sitz, hielts in der Materie von derGnade mit Amyraiden, und gabviele vortrefliche Schriften heraus,worunter die vornehmste sind: äsHu karrum l>. II. so für das bestegehalten wird; äs Ovnkessione ^u-riculari; äs conkrmrrione er ex-rrems IInÄione; äsLuIcusreliZio-1i obfeÄo etc. Man hat auch vieleBände seiner Reden gesammlet.Sein Leben hat sein Sohn, ein Pre-diger zu Paris, 1670. unter derAusschrift: äs I» vis äs bis.
vriue beschrieben.
Dalmariue, ein Archimandrite zuConstantinopel, zeigte vielen Eifergegen den Nestorius, und wurde4)o. von den Vatern der ephefini«schen «Kirchenversammlung erwählt,um ihre Angelegenheiten zu Constan-tinopel zu besorgen. Er starb baldhernach über 8«. Jahr alt.
Damascenus, (Johann) ein Sy-rer , gebohren ums Jahr 67 6. zuDamascus, daher er den Beynah-men bekommen, hieß bey den Sara-cenen Mansur, undwarGeheimb-der Rath bey dem SaracenischenFürsten zu Damascus. Weil er aberbey diesem in Verdacht einer Ver-rätherry fiel, ließ er ihm eine Handabhauen, und entließ ihn aus sei-nen Diensten. Wer gern Mährchenglaubt, hält davor, sie sey ihm dieNacht darauf durch ein Wunderwerkwieder angewachsen. Damascenusgieng in das Closter St. Sabas zuJerusalem, wurde Priester, undstarb um 760. Er war ein grosserVertheidiger des Bilderdiensts, undschrieb sehr heftig wider die KayserLeo den Jsaurier und seinen SohnConstantin. Man hat von ihm: 6sOnkoäoxa ücie I.. IV. äs Lacris
M-gimbus, und andereSchristen,
wovon man die letzte Ausgabe demMichael Lequien von 17H. zu ver-danken hat, wiewohl doch auch ei-nige Werke nicht in solcher Samm-lung stehen, die sonsten unter desDamascenus Nahmen bekannt sind.
Damasus I. römischer Pabst, nachder gemeinen Meynung von Guima-raens in Spanien gebürtig, wurde;66. nach des Liberius Tod von dereinen Parthey zum Pabst gewählt,da die andere einen Ursicinus oderUrsinus dazu machte. Dieser Zwi-spalt verursachte vieles Blutvergies-sen in der Stadt, und konnte nichtgehoben werben, bis der KayserGratianus den Ursicinus aus Italienverbannte. Damasus erhielt von»Gratian das Recht andere Btschöffezurichten, und Kirchenstreitigkeitenzu entscheiden, welches aber nichtauf die ganze Christenheit ausgedeh-net werden kann. Den Arianern,Apollinaristen und Macedonianernwidersetzte er sich mit vielem Eifer ,hatte aber das Unglück, den Vita-lis, einen Freund und Anhängerdes Apollinaris, vor rechtgläubigzu erklären; führte das Psalmensin«gen und das Halleluja an Festtagenin der abendländischen Kirche ein,und starb ,84. bey nahe 80. Jahralt. Seine Schriften sind zu Romi6;8, und zu Paris 167-. und169,. zusammengedruckt worden.
Damasus II. hieß zuvor Popo, undwurde nach Clemens II. Tod 1048.auf den päbstlichen Stuhl gesetzt,starb aber den -;sten Tag nach sei-ner Wahl.
Damhouder, (Jodocus) ein Rechts-gelehrter, gebohren 1x07. zu Brüg-ge, studirte zu Löwen und Orleans,gelangte unter Carln V. und Phi-lipp H. zu den wichtigsten Bedienun-gen in seinem Vatrrlande, und starbrf 81. Seine Schriften sind 1646.kl 4 j»