Band 
[Erster Theil.]
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fessor, starb aber frühzeitig den 9.Merz 16«;. Seine Lchriften sind:InlHcmiones IVleäicsr; Qi^mia ra-tionaiis er experimencalis curiosaund viele andere , wovon die besteAusgabe 17» 8. zu Neapel in 5. Fo-liobanden erschienen ist. SeinSohn Michael Ernst Ettmülvler, gebohren zu Leipzig den 26.Aug. 167;, ein ebenfalls sehr ge-schickter Arzt, reisete auch durch En>gelland, Holland und Deutschland ,wurde 1702. aufferordentlicher Leh-rer der Arzneykunst zu Leipzig, 1719.aber ordentlicher Lehrer der Physio-logie, 1724. der Pathologie, De-cemvir der Academie, uud des gros-sen Fürstencoliegii Collegiat, undstarb als Dircctor der kayserlichrn^callemis dtsrur« curiosorum den2s. Sept. 17;2. Er hat seinesVaters Werke mit einer Vorredeherausgegeben, und viele Disputa-tionen geschrieben.

Lvagoras l. König in Cypern, nahmums I. 40s. v C. G. den athenierr-fischen Feldherrn Conon auf, erober-te die Stadt Salamina, und führteKrieg mit dem persischen König Ar-kaxerxes. Allein der Verlust einerSeeschlacht nöthigte ihn die InselCypern den Persern abzuwetten, undsich mit Salamina zu begnügen.Er wurde von einem Verschnittenen,Thrasydeus, ermordet, und hinter-ließ zwey Söhne, Nicorles, der ihmin der Regierung gefolgt, und Prs-tagoras.

Evagoras ll. des vorhergehendenEnkel, und des Nicocles Sohn,wurde von seines Vaters Bruder,Protagoras, des Königreichs Sala-mina beraubt. Er wandte sich zumKönig ArtarerxeSOchus, und erhieltvon ibm in Asien eine noch grössereHerrschaft, als diejenige war, dieer verlohnen- Nach der Zeit brach-te man unterschiedliche Anklagen wi-»er ihn, worüber er sich auf die In-

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sel Cypern geflüchtet, und daselbsthingerichtet worden.

Evagrms, ein Patriarch, zu Con-staniinopel, wurde 170- gleich nachdem Tod des arianischen BischofsEudoxius von den Rechtgläubige»gewählt. Kayser Valen« vertriebihn von seinem Stuhl, und schickteihu ins Elend. Diese Strenge mun-terte die Arianer aus, daß sie dieRechtgläubigen mit vieler Grausam-keit mißhandelten.

Evagriüs , ein Patriarch zu Anlio-chien, und vertrauter Freund desH. Hiersnymus, wurde ; 8 y. anPaulinS Stelle gewählt. Weil aberbereits ; 8 i. MeletiuS aus den Fla-vian gefolgt war, so unterhielt dieWahl des Evagriüs die Trennung inder Kirche zu Anttochien noch lan-ger. Nach feinem Tod vereinigtesich seine Parthey mit dem Flavian,wodurch das Schisma aufhörte.

Evagriüs, mit dem Beynahmenponticus, von seinem Vaterland,das am konw Luxino gelegen war,wurde AtchibiaconuS zu Constanti-nopel, hernach ein Mönch in Sy-rien, und starb 199. Man hat et-liche Schriften von ihm.

Evagriüs Scholastik»», ein Ge-schichtschreiber des VI. Jahrhun-derts, gebohren zu Epiphania x;6,war anfangs ein Abvocat zu Antio-chien, daher er auch seinen Beynah-men , nach der damaligen Bedeu-tung des Worts Scholastik»«,bekommen hat. Kayser Tiberiusmachte ihn zum Quästor, und Mau-ritius zu einem Präsect. Man hateine Kirchenhistorie vvn ihm, die da,wo Socrates und Theodorrtus auf-gehört, das ist, ums I. 4r r. an-säht, und bis auf das zwölfte Iahedes Kaysers Mauritius nehmlich794- reicht. Sie ist 1720. zu Cam-bridge in Folio herausgekommen.Auch hat ValesiuS eine gute Ausga-be derselben griechisch und lateinisch

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