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dur§enls5 in 7. Bänden, denen her»nach sein Tochtermann Evers denach'en noch bevqcsügt; UiblivLiL-
ziuism LMiyULNLM, etc.
Fabricius, (Jod Ludw.) ein refor»mirter Gottesqelchrter, gebühren zuSchasbausen i6;r, reisete mit jun»gen Herren von Adel nach Frank«reich, Holland uud Enqelland, wur-de anfangs ausscrordentlicher Lehrerder griechischen Sprache, hernachProfessor der Gottesgelahrheit ruHeidelberg, verließ bey der französischen Verwüstung diese Stadt, undaicng nach Frankfurt, dabin auchdas Unlveriitätsarchiv gebracht wur«de, und starb den i. Febr. >697.Man bot unterschiedliche Schriftenvon ihm
Fabricius Lufcinus, (Casus) einrömischer inqcrmeister und glückli-cher Feldherr um -8r I v. C. G.überwand die Samniter, Brultierund Lucanier, und erhielt die Ehredes Triumphs. AIs ihm eine Ge>sandschaft an den König Pyrrhu«übertragen wurde, bot ihm dieserGeschenke an. Fabricius schlug sieaus, lieferte dem Pyrrhus ein Tref-fen, und trieb ihn in die Flucht.Den ungetreuen Leibarzt des Königs,der zum römischen Feldherrn gekom-men, und ihm versprochen, denPyrrhus vor einige Belohnung hin-zurichten, lieferte er dem König aus.Um 17s. I v. C. G. war er Cen-sor , und soll so arm gestorben seyn,daß der Rath genöthigt war, seineTöchtern auf öffentliche Uukosten aus-zustatten.
Fabricius Vejenro, ein lateinischerSchriftsteller lebte unter Nero umdas Jahr 49. Weil er Schmäh-schriften wider die Rathsherren undoberste Priester verfertigt, mußte erItalien räumen. Tacitus erzählt,dieser Fabricius habe, da er Prätorgewesen, statt der Pferde Hunde anseinen Wagen gewännet. Seine
Schriften wurden aufBcsehl des Ne»
ro verbrannt.
Fabronius, (Herrmann) auch Fa-der , Schmid, Fabricius undMoscmaun genannt, einresormir»ter hessischer Gottesgelehrter, undPfarrer zu Eschwege an der Werra,hat LpiZrammsra und ein grossesGedicht unter dem Titel: LbristiL-6vL, nebst andern Schriften , her-ausgegeben. Er lebte um den An»sang des XVII. Jahrhunderts.
Fabrocrus, (Carl Annibal) einerder berühmtesten Rechtsgelchrten sei-ner Zeit, gebohren zu Air is!>i, er»langte im geistlichen und weltlichenRechte und in den schönen Wissen»schaffen grosse Einsichten, welchesihm die Freundschaft des Peiresciusund des Präsidenten clu Vair ge-wann. Fabrottus war Advocat,Doctor und Professor der Rechte bis1617. da ihn äu Vair, als er Sie-gelbewahrer worden, nach Pariszog. Nach feinem Tob kam Fabrot-tus nach Air zurück, gieng aberr6)7. wieder nach Paris. DerKanzler Seguier behielt ihn bey sich,und gab ihm eine ansehnliche Pen-sion, um die Basilika durch ihnübersetzen zu lassen. Fabrottus mach-te sich auch beym Präsidenten Mols,bey Hieronymus Bignon und an-dern grossen Männern seiner Zeit be«liebt. Man trug ihm die Vortheil-basteste Stellen zu Valence, Bouc-les und auf andern französischenUniversitäten an, er schlug sie aberalle aus, und starb zu Paris den 16.Jan. 1659. Man hat von ihmLa-ttlica, oder die Verordnungen dermorgenländischen Kayser griechischund lateinisch, mit gelehrten Anmer»kungen in 7 Folianten ; gute AuS»gaben des Cedrenus, Nicetas, Ana»stasius des Bibliothekars, Constan»tinus Manasses, Chalcondylas, Cu»jacius rc. mit gelehrten und merk-würdigen Anmerkungen.
Facellu-,